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GPC Biotech kündigt Restrukturierungsmaßnahmen an 23.08.2007
aktiencheck.de
Martinsried (aktiencheck.de AG) - Die GPC Biotech AG (ISIN DE0005851505 / WKN 585150) gab am Donnerstag Restrukturierungsmaßnahmen bekannt, welche eine Reduzierung der Belegschaft in den USA umfassen, die etwa 15 Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht. Zudem wird Dr. Martine George die Nachfolge von Dr. Marcel Rozencweig als Senior Vice President, Drug Development und Chief Medical Officer antreten und somit die Leitung der Medikamentenentwicklung übernehmen. Dr. Rozencweig verbleibt in einer neuen Rolle als Senior Vice President, Clinical Science and Drug Evaluation im Unternehmen, um sich auf die Identifizierung und Prüfung neuer Einlizenzierungsmöglichkeiten für die Medikamentenentwicklung zu konzentrieren.
Dr. George, eine bekannte Krebs-Expertin mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung in leitenden Positionen bei führenden pharmazeutischen Unternehmen, kam den Angaben zufolge im Frühjahr 2006 als Senior Vice President, Clinical Development zu GPC Biotech. Davor war sie als Senior Vice President, Head of Oncology bei Johnson & Johnson Pharmaceutical Research and Development in Princeton (New Jersey) tätig.
Im Rahmen des Restrukturierungsplans werden 46 der 316 Stellen gestrichen. Alle betroffenen Mitarbeiter befinden sich in den USA, mit Reduzierungen in den Bereichen Vermarktung, Medikamentenentwicklung und Administration. Den betroffenen Mitarbeitern wird ein Abfindungspaket zur Verfügung gestellt, das eine Abfindungszahlung, die Fortführung von Sozialleistungen und die Hilfe bei der Arbeitssuche durch externe Agenturen beinhaltet. Das Unternehmen behält Kerngruppen in allen betroffenen Bereichen, welche als Basis dienen können, um sie in der Zukunft wieder aufzubauen. Zudem behält man das Personal, das für die schnellstmögliche Vorbereitung und Einreichung des möglichen neuen Zulassungsantrags auf Basis der Überlebensdaten benötigt wird, hieß es.
Darüber hinaus will GPC Biotech bestimmte laufende Aktivitäten reduzieren sowie vorerst keine neuen finanziellen Verpflichtungen in Verbindung mit dem monoklonalen Krebsantikörper 1D09C3 und den Zellzyklushemmer-Programmen eingehen. Man plant jedoch, die Basis für eine spätere Verstärkung dieser Programme aufrechtzuerhalten, sollten wieder mehr Ressourcen zur Verfügung stehen. Das Unternehmen beabsichtigt aber, die zurzeit laufenden Studien mit Satraplatin, darunter das erweiterte Zugangsprogramm SPERA, fortzuführen.
Die Aktie von GPC Biotech schloss gestern bei 8,36 Euro (+0,97 Prozent). (23.08.2007/ac/n/t)
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