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Primacom Finger weg 08.02.1999
Prior Börse
Nach Auffassung des Aktienanalysten Egbert Prior könne sich der Gang des Kabelnetzbetreibers Primacom (WKN 625 910) an den Neuen Markt als Flop herausstellen. Das Unternehmen sei eine glatte Fehlbesetzung an dem Marktsegment für Wachstumswerte. Die jährlichen Gewinnzuwächse würden voraussichtlich lediglich 15 Prozent per anno erreichen. Das aus der Fusion von Kabelmedia und Süweda hervorgegangene Unternehmen sei mit 880.000 Teilnehmern zwar der viertgrößte Anbieter von Kabelfernsehen in Deutschland. Primacom stecke jedoch tief in den roten Zahlen. Bei Umsatzerlösen von 92 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr sei ein Jahresfehlbetrag von 37 Mio. Euro aufgelaufen. Das Erreichen der Gewinnschwelle werde voraussichtlich erst im Jahr 2001 gelingen. Die West LB prognostiziere für das Geschäftsjahr 2001 einen Gewinn von 97 Cents je Aktie. Mit einem KGV von 33 sei die Prima-Com-Aktie zu teuer. Ein zusätzliches Risiko sieht der Börsenexperte in dem veralteten Kabelnetz. Möglicherweise sitze das Unternehmen aufgrund von technischen Neuerungen schon bald auf einer Investitionsruine, so der Aktienanalyst.
Die Emission werde von den Konsortialbanken Morgan Stanley, Dresdner Bank und der West LB begleitet. Emittiert würden 4,5 Mio. Aktien, die ausschließlich aus einer Kapitalerhöhung stammten. Die Bookbuilding-Spanne betrage 28 bis 32 Euro. Die Zeichnung der Aktie könne vom 17. bis zum 19.2. erfolgen. Die Primacom Aktie solle sowohl im Neuen Markt, als auch an der Nasdaq plaziert werden.
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