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Bankgesellschaft Berlin Umwandlung


02.01.2001
Ad hoc

Im Rahmen einer Neustrukturierung der Immobilienaktivitäten des Konzerns Bankgesellschaft Berlin (WKN 802322) ist das Immobiliendienstleistungsgeschäft der Immobilien- und Baumanagement der Bankgesellschaft Berlin GmbH (IBG) zum Jahresende in die neugegründete Immobilien und Beteiligungen AG (IBAG) eingebracht worden.

Die Aktien der IBAG werden von einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts gehalten, deren Gesellschafter die Bankgesellschaft Berlin und weitere Finanzinvestoren sind. Bei der Aufnahme weiterer Investoren wurde die IBG durch die Investment- bank J.P. Morgan beraten. Hintergrund dieser Transaktion ist die Absicht der IBAG, in den kommenden Jahren an die Börse zu gehen, die Aktivitäten europaweit auszuweiten und dafür auch weitere strategische Partner aufzunehmen. Mit der Umstrukturierung werden eventuell fällige künftige Inanspruchnahmen aus lang laufenden Garantien im Fondsgeschäft voll umfänglich durch den Konzern Bank- gesellschaft Berlin abgedeckt. Zugleich wird die IBAG mit haftenden Mitteln von mehr als 1 Mrd. DM für künftige Expansionen im Immobiliendienstleistungs- geschäft ausgestattet. Dies wird wiederum positive Wachstums- und Ertragseffekte für das Geschäfts- feld Immobilien des Bankkonzerns hervorrufen.


Vorstandsvorsitzender der IBAG ist der bisherige Sprecher der IBG-Geschäfts- leitung, Friedhelm Schaperjahn, der per Jahresende zugleich aus dem Vorstand der Landesbank Berlin ausgeschieden ist. Weiteres Mitglied des Vorstandes ist Dr. Christian Lauritzen, der sich in den vergangenen Jahren als Immobilien- anwalt profiliert hat.

Die IBAG tritt damit in die Marktführerschaft der IBG bei der Initiierung und beim Vertrieb von geschlossenen Immobilienfonds ein. Per Ende 1999 waren 53 geschlossene Fonds mit einem Investitionsvolumen von 8,6 Mrd. Euro plaziert. Auch im Jahr 2000 verzeichnete die IBG ein Absatzergebnis auf hohem Niveau. Neben dem Fondsgeschäft gehören zur IBAG klassische Immobiliendienstleistungen wie Bauträgerschaft, Immobilienmanagement, Projektsteuerung und Stadtent- wicklung.

Mit diesem Schritt sowie der anstehenden Bündelung des breiten Kundengeschäfts aller Marken des Konzerns Bankgesellschaft Berlin (Berliner Bank, Sparkasse, Weberbank und Allbank) im Teilkonzern Landesbank Berlin sowie der Konzentration der gewerblichen Immobilienfinanzierung und des Großkunden- wie Kapitalmarktge- schäfts in der Bankgesellschaft Berlin AG sowie der BerlinHyp AG wird die Neuordnung des Konzerns im ersten Halbjahr 2001 abgeschlossen.




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