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Strabag Zwischenbericht 12.12.2000
Ad hoc
Mit dem Aktionärsbrief per 30.09.00 berichtet die Bau Holding Strabag AG (WKN 728300) über die aktuelle Lage und stellt fest, dass die fundamentalen Daten und Aussichten der Bau Holding Strabag Gruppe unverändert gut sind. Leider entwickelte sich der Börsekurs in den letzten Wochen dazu gegenläufig und würdigte der Markt die gute und stabile Wirtschaftslage unserer Unternehmung nicht. Verkäufe institutioneller Anleger, als Folge der Löschung der Bau Holding Strabag Aktie aus dem MSCI-lndex, führten zu großem Abgabedruck.
Ein KGV von unter 4, einem Kurswert, der lediglich 60% des Buchwertes beträgt und deutlich überdurchschnittlichen Dividendenrenditen bieten attraktive Rahmenbedingungen für ein Engagement.
Die Straffung des Gesamtkonzernes wird mit dem Zielweiter fortgeführt, einen wettbewerbsfähigen Baukonzern europäischen Zuschnittes zu schaffen. Die angekündigten Maßnahmen, um die Bau Holding Strabag Aktiengesellschaft und die Strabag AG, Köln zu einem Gesamtkonzern mit einer Börsenotierung zussammenzufassen, befinden sich zur Zeit in Begutachtung, um eine steuerlich, börse- und gesellschaftsrechtlich, aber vor allem, um eine für unsere Aktionäre optimale Lösung zu finden. Der Vorstand ist überzeugt, dass die vorliegenden Konzepte die erforderlichen Organbeschlüsse erhalten werden und ist mit einer Umsetzung bereits im Jahr 2001 zu rechnen.
ALLGEMEINE WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG In Österreich wuchs die Bauwirtschaft bis zum Juli um 3,8%. Dies, obwohl die öffentliche Hand ihre Investitionen sowohl im Hoch- als auch Tiefbau kräftig zurückgenommen hat. Dank der guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stieg die Nachfrage privater Investoren nach Bauleistungen und ermöglichte somit die positive Entwicklung.
Der Tiefbau holte bis zum Juli die witterungsbedingten Rückstände zum Jahresbeginn auf. Vor allem der Sonstige Tief- und der Brückenbau zeigten Zuwächse. Der Straßenbau blieb nach wie vor schwächer.
Im Hochbau wirkten vor allem die rege Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Büroflächen sowie nach gewerblichen und industriellen Objekten.
Die ungarische Baunachfrage blieb recht lebhaft. Der Hochbau zeigte starke Impulse bzw. holte der Tiefbau kleine Dämpfungen des Wachstums zum Jahresbeginn auf.
In Tschechien verbesserte sich die Marktlage leicht und rechnen die Wirtschaftsforscher mit einer leichten Aufwärtsentwicklung.
In Polen setzte sich der wirtschaftliche Aufschwung weiter fort. Hier ist mit ansprechenden Zuwachsraten zu rechnen.
In den übrigen, für die Bau Holding Strabag AG relevanten Ländern sind keine nennenswerten Veränderungen festzustellen. China, Nigeria und Rußland stehen unter Beobachtung.
ENTWICKLUNG DES KONZERNS Die Fusionen der Strabag GmbH, der Stuag Bau GmbH und der llbau GmbH zur neuen STRABAG AG und die Ausgliederung des Mischgut- und Rohstoffgeschäftes in die Asphalt&Beton GmbH sind nunmehr auch formalrechtlich abgeschlossen. Ebenfalls abgeschlossen sind die gesellschaftsrechtlichen Maßnahmen zur Straffung der Konzernstruktur in Ungarn und Tschechien; in Polen sind diese eingeleitet.
KENNZAHLEN Konzernkennzahlen der BAU HOLDING STRABAG AG vom 1.1.2000 - 30.9.2000
Stichtag 1.1.2000- 1.1.2000- 1.1.1999- Veränd. 30.9.2000 30.9.2000 30.9.1999 in % in Mio.EUR in Mio ATS in Mio ATS
Umsatz
Österreich 1.213 16.694 19.397 -13,9 Ungarn 282 3.880 3.823 +1,5 Tschechien/Slowakei 184 2.522 2.561 -1,5 Polen 125 1.720 1.782 -3,5 Andere Länder 302 4.156 3.697 +12,4 Projektgesch. Ausland 60 826 1.388 -40,5
Gesamt Konzern 2.166 29.798 32.648 -8,7
Beschäftigtenstand
Österreich 10.347 11.652 -11,2 Ungarn 4.228 4.419 -4,3 Tschechien/Slowakei 2.994 3.039 -1,5 Polen 814 690 +18,0 Andere Länder 1.300 949 +37,0
Gesamt Konzern 19.683 20.749 -5,1
Auftragsüberhang in Mio.EUR in Mio ATS in Mio ATS in %
Österreich 963 13.243 16.705 -20,7 Ungarn 193 2.660 2.610 +1,9 Tschechien/Slowakei 152 2.084 1.799 +15,8 Polen 88 1.216 1.680 -27,6 Andere Länder 343 4.725 3.801 +24,3 Projektgesch. Ausland 220 3.023 3.323 -9,0
Gesamt Konzern 1.959 26.951 29.918 -9,9
Investitionen in Mio. EUR in Mio ATS in Mio ATS 61 835 n.v*
Ergebnis vor Steuern in Mio. EUR in Mio ATS in Mio ATS 42 582 n.v*
*) aufgrund Wechsel von Wirtschaftsjahr 1.4.-31.3. auf Kalenderjahr
Im Kalenderjahr 2000 erfolgte eine Reorganisation der internen statistischen Darstellung der Leistung und des Auftragsüberhanges, insbesondere der Darstellung von Arbeitsgemeinschaften bzw. von Sub- Leistungen. Diese Maßnahme führte zu statistisch geringeren Größen im Ausmaß von rd. 10%, wobei die Vorjahreszahlen nicht adaptiert wurden.
Die Bauleistung entwickelte sich mit 29,8 Mrd.ATS plangemäß. In Österreich blieb die Leistung unter Berücksichtigung der neuen Darstellungsmethode etwas hinter dem Vorjahr zurück. Durch die verstärkte Bearbeitung ausländischer Märkte stieg der Umsatz in diesen Ländern entsprechend.
Der Stand der Beschäftigten wurde in den einzelnen Ländern teilweise stark zurückgenommen und damit die Produktivität entsprechend gesteigert.
Der Auftragsüberhang betrug zum Stichtag 27,0 Mrd.ATS, wobei in diesem Bestand der im Oktober erstandene Großauftrag A2/Polen über anteilige 4,4 Mrd.ATS noch nicht enthalten ist.
Die Investitionen in Höhe von 835 Mio.ATS wurden vor allem im Bereich der Maschinen und Anlagen getätigt, um diese auf neuestern technischen Stand zu halten und damit die Produktivität zu sichern.
ERGEBNIS UND AUSBLICK Das zum 30.9.2000 ausgewiesene Ergebnis vor Steuern - ermittelt entsprechend der percentage of completion method - in Höhe von 582 Mio.ATS entspricht durchaus den Erwartungen.
Die aktuellen Prognosen lassen auf Basis der vorhandenen Auftragsbestände erwarten, dass das Leistungsvolumen im Jahr 2000 rd. 40 Mrd.ATS betragen wird. Unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Marktbedingungen und der Bonität der vorhandenen Aufträge geht der Vorstand von einem wiederum zufriedenstellenden Ergebnis zum Jahresende aus.
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