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DE0005895403 589540 -   € -   €
 
 
 

Grammer kräftiges Umsatzplus


14.11.2000
aktiencheck.de

Bei der Amberger Grammer AG (WKN 589540) hat sich der positive Geschäftsverlauf auch im dritten Quartal 2000 fortgesetzt. Der weltweit vertretene Hersteller von Sitzen, Sitzsystemen und Pkw-Ausstattungsteilen vergrößerte sein Geschäftsvolumen im Konzern um 23% auf 965,1 Mio. DM (Vj. 786,5). Das Ergebnis vor Abzug von Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte auf 42,6 Mio. DM (Vj. –1,8), beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde ein Wert von 20,4 Mio. DM erreicht nach –12,9 Mio. DM in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Je Aktie stieg der Gewinn nach DVFA/SG auf 1,75 DM (Vj. –2,87).

Auf Basis dieser erfreulichen Entwicklung erhöht die Grammer AG ihre bisherige Ergebnisprognose für 2000. Im Gesamtjahr wird nun – abhängig von der Pkw-Nachfrage im Dezember - ein Konzern-EBIT von 45 bis 50 Mio. DM (Vj. –4,8) erwartet. Beim Konzernumsatz wird unverändert ein Plus um 13% auf 1,25 Mrd. DM avisiert (Vj. 1,1).


Die überproportional gute Ergebnisentwicklung fußt auf der schnellen Umsetzung des zu Jahresbeginn eingeleiteten Restrukturierungsprogramms, mit dem in allen Unternehmensbereichen Kosten gesenkt sowie bilanzielle und finanzielle Strukturen verbessert wurden. Im Verhältnis zum Umsatz reduzierte sich der Materialaufwand auf 59,5% (Vj. 62,0%) und die Personalkosten auf 23,0% (Vj. 24,3%). Unter anderem durch den Verkauf der 35%-Beteiligung an der Grammer Bürostühle GmbH im August 2000 wurde die Kapitalbindung im Konzern verringert und die Liquidität verbessert. Auch die Sanierung der Tochtergesellschaft Grammer do Brasil, ein weiterer Schwerpunkt des Restrukturierungsprogramms, wurde erfolgreich auf den Weg gebracht. Die Optimierung der Produktionsstrukturen insbesondere in Bereich Pkw-Ausstattungen ist in vollem Gange und wird sich vor allem 2001 auswirken.

Expandieren konnte Grammer im Berichtszeitraum sowohl im In- als auch im Ausland. Während das Geschäftsvolumen in Deutschland um 6% auf 514,7 Mio. DM zunahm (Vj. 485,0), erhöhte sich der Auslandsumsatz um über 49% auf 450,4 Mio. DM (Vj. 301,5). Das entspricht einem Anteil von 47% am Gesamtvolumen (Vj. 38%). Auch bezogen auf die drei Produktbereiche wurden in den ersten drei Quartalen ausnahmslos Umsatzzuwächse sowie positive Ergebnisbeiträge erzielt. Das höchste Umsatzplus erreichte mit 39% auf 95,3 Mio. DM das Segment Passagiersitze (Vj. 68,8). Bei Fahrersitzen betrug die Steigerung 23% auf 264,4 Mio. DM (Vj. 214,6) und in der größten Sparte Pkw-Ausstattungen 21% auf 600,7 Mio. DM (Vj. 498,0). Der Sonstige Umsatz belief sich auf 4,6 Mio. DM (Vj. 5,1).

Vor allem im Zuge der Produktionsverlagerungen, die zur Verbesserung der Fertigungs- und Kostenstrukturen im Pkw-Bereich vollzogen wurden, und durch neue Standorte hat sich die Zahl der Mitarbeiter im Ausland per 30.9. um 1.231 Personen erhöht. Im Inland nahm die Belegschaft um 50 Personen zu. Dabei stand der Reduzierung in den Verwaltungsbereichen ein überproportionaler Aufbau in der Produktion gegenüber. Insgesamt waren im Grammer-Konzern zum Periodenstichtag mit 7.038 Mitarbeitern 1.281 Personen mehr beschäftigt als Ende September 1999.

Die Investitionen wurden im Grammer-Konzern im Berichtszeitraum auf 42,6 Mio. DM zurückgeführt (Vj. 64,0) und bei einem Cash Flow von 59,1 Mio. DM (Vj. 19,0) vollständig aus eigener Kraft finanziert.




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