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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 8,20 € |
8,40 € |
-0,20 € |
-2,38 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005895403 |
589540 |
- € |
- € |
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Grammer setzt Restrukturierung fort 14.08.2000
aktiencheck.de
Im Rahmen eines Management Buy Out sei zum 11. August 2000 die Grammer Bürostühle GmbH, Amberg, verkauft worden. An dem Unternehmen sei die Grammer AG (WKN 589540), Amberg, mit 35% beteiligt gewesen, den Rest halte die Familie Grammer, die ihre Anteile ebenfalls abgebe. Das Käuferkonsortium bestehe aus André Philipps (38), Geschäftsführer der Gesellschaft, sowie weiteren drei Mitarbeitern aus dem Management.
Mit veräußert seien auch die insgesamt fünf Tochtergesellschaften in den USA, Frankreich, der Türkei, Mexiko und Deutschland gewesen. Im Geschäftsjahr 1999 habe die Grammer Bürostühle GmbH mit einem Umsatz von 55 Mio DM einen Zuwachs von 28% (Vj. 43) erzielt, nachdem bereits in den Jahren 1997 und 1998 die höchsten Steigerungsraten der Branche erzielt worden seien. Für 2000 rechne das Unternehmen mit einem Umsatzplus auf über 60 Mio DM. Als einziger Hersteller mit "active comfort", einer innovativen Sitzdynamik, verfüge die Gesellschaft über ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und eine sehr gute Marktposition. Die derzeit 200 Mitarbeiter würden in vollem Umfang übernommen.
Mit dem Verkauf komme die Grammer AG einen großen Schritt bei der Umsetzung des derzeit laufenden Restrukturierungskonzepts voran. Durch die Veräußerung von nicht betriebsnotwendigem Vermögen werde zum einen die Kapitalbindung im Konzern reduziert. Zum anderen könne sich der Amberger Konzern, der die Mehrheit der Grammer Bürostühle GmbH bereits 1996 im Rahmen des Börsengangs abgegeben habe, ausschließlich auf die drei Kernbereiche Fahrersitze, Passagiersitze und Pkw-Ausstattungen konzentrieren, was auch von der Familie Grammer, die 71% an der Grammer AG halte, unterstützt werde. Bereits im laufenden Jahr wolle der Amberger Konzern mit der konsequenten Durchführung des Maßnahmenbündels wieder einen deutlichen Gewinn erwirtschaften und plane ein EBIT von 40 Mio DM (Vj. 4,8) im Konzern. Der Umsatz steige 2000 aus heutiger Sicht auf rund 1,25 Mrd. DM (Vj. 1,1).
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