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Gericom Einstieg von Medion geplatzt 02.07.2004
de.internet
Der Computer- und Elektronikanbieter Medion kann seinen Plan zum Einstieg bei dem österreichischen Konkurrenten Gericom (ISIN AT0000729108 / WKN 565773) weiterhin nicht umsetzen, so die Experten von "de.internet".
"Ich halte den Deal für geplatzt", so Gericom- Aufsichtsratschef Stefan Pierer gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". Medion-Chef Gerd Brachmann solle sich von der Beteiligungsabsicht verabschieden oder versuchen, die Linzer Gericom AG ganz zu übernehmen, habe Pierer erklärt. Dazwischen gebe es keine Alternative. Laut Pierer habe Medion geplant, Gericom wie zuvor andere Firmen zu zerschlagen und anschließend als Tochtergesellschaft weiterzuführen.
Medion habe sich am 19. März per Vertrag mit 24,9 Prozent am Grundkapital der Österreicher beteiligt, um den angeschlagenen Konkurrenten unter Kontrolle zu kriegen. Dadurch sei die Firma vor der Insolvenz gerettet worden. Obwohl die Medion versichert habe, ihren Verpflichtungen nachgekommen zu sein, habe die Oberlehner Deutschland Beteiligungsgesellschaft, in der Gericom-Gründer Hermann Oberlehner seine Anteile gebündelt habe, die Herausgabe der Aktien verweigert. Am 25. Juni hätten die Essener angekündigt, vor Gericht zu ziehen.
Eine Klage sei nach Auskunft Pierers gegenüber der Zeitung bislang bei Gericht jedoch nicht eingegangen. Pierer habe erklärt, er wolle versuchen, Brachmann in einem persönlichen Gespräch noch zu einer außergerichtlichen Einigung zu bewegen.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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