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Didier-Werke Geschäftsjahr 1999 26.04.2000
Ad hoc
So wie im Vorjahr entwickelte sich der Bereich Anlagentechnik des Didier Konzerns (DE0005537005) auch in 1999 sehr positiv und konnte einen erheblichen Beitrag zum Konzernergebnis beitragen. Im Bereich Feuerfest machten sich jedoch die bereits seit Ende 1998 deutlich schwierigeren Rahmenbedingungen bemerkbar. Insgesamt erzielte der Didier Konzern in 1999 einen Umsatz von DEM 1.042 Mio. und ein Betriebsergebnis von DEM 13 Mio. nach DEM 1.681 Mio. bzw. DEM 131,9 Mio. in 1998. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass im Betriebsergebnis des Vorjahres Einmalerträge aus der Erstkonsolidierung in Höhe von netto DEM 67 Mio. enthalten waren.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Didier Konzerns lag 1999 bei DEM 12,6 Mio. (1998: DEM 117,8 Mio.). Restrukturierungen im Geschäftsbereich Feuerfest führten zu einem außerordentlichen Ergebnis von DEM -10,6 Mio. Gemäß des Beherrschungsvertrages zwischen der Didier Werke AG und der Veitsch-Radex GmbH, einer 100%igen Tochter der RHI AG, hat Didier Werke AG einen Ausgleichsanspruch gegenüber dem Mehrheitsaktionär in Höhe von DEM 14,2 Mio. Dementsprechend liegt der Jahresüberschuss bei DEM 8,8 Mio.
Für 1999 kommt die garantierte Dividende an alle außenstehenden Aktionäre von DEM 6 / EUR 3,07, zuzüglich der anrechenbaren Körperschaftssteuer, unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlages je Aktie zur Auszahlung.
Auch 1999 wurde der Bereich Engineering als Schwerpunkt der Didier-Gruppe weiter ausgebaut. Nachdem Didier im 2. Halbjahr 1998 Engineering- Gesellschaften innerhalb des RHI Konzerns erworben hat, wurde 1999 das externe Wachstum forciert. Insgesamt erzielte der Bereich Anlagentechnik von Didier 1999 einen Umsatz von DEM 240,4 Mio., der rund 3% über dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Das Betriebsergebnis konnte sogar um 10% auf DEM 11,8 Mio. gesteigert werden.
Die wichtigste Abnehmerindustrie des Bereiches Feuerfest, die Stahlindustrie, kämpfte vor allem in Europa 1999 mit erheblichen Absatzproblemen und hat dementsprechend die Produktion deutlich zurückgenommen. Dies führte am Feuerfestmarkt zu Volumenrückgängen und auch zu verstärktem Preisdruck. Ein deutlicher Umsatz- und Ertragsrückgang des Geschäftsbereiches Feuerfest war die Folge. Unter diesen schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen verdeutlichte sich die grundsätzliche Fixkostenproblematik der Feuerfestindustrie im Allgemeinen und des RHI Konzerns, und somit auch der Didier-Gruppe, im besonderen. Dementsprechend wurde die Arbeitsteilung innerhalb der RHI-Gruppe noch stärker fokussiert. Didier Werke AG und die anderen Gesellschaften des Geschäftsbereiches Feuerfest des Didier Konzerns übernehmen dabei vor allem Produktionsfunktionen. Eine entsprechende Redimensionierung der Vertriebs- und Verwaltungsaktivitäten der Didier Werke AG waren die Folge. Dies führte auch zu einem unumgänglichen Personalabbau, der jedoch sozialverträglich gestaltet werden konnte. Die Kosteneinsparungseffekte aus diesen Restrukturierungen werden bereits in 2000 voll ergebniswirksam.
Insgesamt führten die schwierigen Marktbedingungen im Bereich Feuerfest sowie die Veränderungen des Konsolidierungskreises zu einem Umsatzrückgang auf DEM 818,6 Mio., nach DEM 1.451,1 Mio. in 1998. Das Betriebsergebnis des Geschäftsbereiches Feuerfest betrug 1999 DEM 1,2 Mio. nach DEM 121,1 Mio. in 1998. Dabei ist die direkte Vergleichbarkeit des Umsatzes und Ertrages 1998 und 1999 aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen und der Konsolidierungskreisveränderungen jedoch nicht gegeben.
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