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VIVA Media meldet Ergebnis


15.05.2003
Ad hoc

Das Geschäftsjahr 2003 hat für VIVA Media (ISIN DE0006171069 / WKN 617106) wie erwartet schwach begonnen. Die Zurückhaltung der Werbeindustrie und die für die TV-Produktion typischen Abrechnungsmodi haben im 1. Quartal 2003 für einen Umsatzrückgang um 17,8% von EUR 25,5 Mio. auf EUR 21,0 Mio. gesorgt. So lagen die werbemarktabhängigen Umsätze des Musik-TV-Geschäfts mit EUR 10,6 Mio. um 4,0% unter Vorjahr (EUR 11,0 Mio). Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Umsätze der internationalen Musik-TV Beteiligungen mit EUR 3,1 Mio. verdoppelt haben (Vorj. EUR 1,5 Mio.). Die Segmenterlöse der TV-Produktion lagen mit EUR 10,3 Mio. u.a. abrechnungsbedingt unter Vorjahr (EUR 14,0 Mio.).

Neben der Entkonsolidierung von Westka und GFP (Quartalsumsatz 2002: EUR 0,5 Mio.) ist zu berücksichtigen, dass eine hohe Anzahl von Formaten im ersten Quartal produziert wurde, die aber erst im 2. oder 3. Quartal ausgestrahlt und erst dann umsatz-und ergebniswirksam werden. Im 1. Quartal 2003 wurde ein EBITDA von EUR 0,7 Mio. Vorjahr EUR 31,7 Mio.) erzielt. Bereinigt um den positiven GuV-Effekt aus dem 49prozentigen Anteilsverkauf von VIVA Plus an AOL Time Warner in Höhe von EUR 29,7 Mio., ergibt sich ein Vorjahres-EBITDA von EUR 2,1 Mio. Im Berichtszeitraum 2003 betrug das EBIT EUR -1,5 Mio. (Vorj. EUR 0,3 (unbereinigt 30,0) Mio.).

Das Segment Musik-TV wies einen Verlust von EUR -2,5 Mio. (Vorjahr EUR 29,4 Mio. bereinigt: EUR -0,3 Mio.) aus, das Segment TV-Produktion trotz des Umsatzrückgangs eine Steigerung des Gewinns von EUR 0,8 Mio. auf EUR 1,1 Mio. Das Konzernergebnis lag bei EUR -1,2 Mio. nach einem bereinigten Nettogewinn von EUR 0,3 Mio. in Q1 2002 (unbereinigt 18,0 Mio.). Das Ergebnis je Aktie betrug EUR -0,05 (Vorjahr: bereinigt EUR 0,01; unbereinigt EUR 0,74). Zum Stichtag 31. März 2003 waren 550 vollzeitäquivalente Mitarbeiter (Vorjahr 697) im VIVA Media Konzern beschäftigt. Mit einer Eigenkapitalquote von 83% (Vorjahr 80%) und Bankverbindlichkeiten von EUR 0,6 Mio. ist die Konzernbilanz weiter gut. Der Rückgang der Liquidität gegenüber Jahresende 2002 von EUR 44,2 Mio. auf EUR 36,1 Mio. basiert u.a. auf den vorproduzierten TV-Formaten.


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