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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0006202005 620200 -   € -   €
 
 
 

Salzgitter Geschäftsjahr 1998/99


10.12.1999
Ad hoc

In einem schwierigen Geschäftsjahr 1998/99, dessen Beginn durch eine stark rückläufige Preis- und Mengensituation im gesamten europäischen Stahlmarkt gekennzeichnet war, hat sich die SALZGITTER AG (DE0006202005) mit deutlichem Erfolg behaupten können.

Nachdem das Unternehmen bereits für die ersten drei Quartale einen Gewinn ausgewiesen hatte, hat sich das Ergebnis im vierten Geschäftsjahresquartal durch anziehende Preise und gestiegene Absatzmengen deutlich verbessert. Die jetzt vor-liegenden vorläufigen Eckdaten des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 1998/99 machen deutlich, daß sich der Stahlkonzern mit einem Ergebnis von 97 Mio. DM vor Steuern und einem konsolidierten Konzernumsatz von 5,3 Mrd. DM im europäischen Wettbewerb gut behaupten konnte. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich auf 362 Mio. DM. Alle Geschäftsfelder trugen zum positiven Ergebnis bei. Das Vorjahr lag im Ergebnis (97/98: 287 Mio. DM) als auch im Umsatz (97/98: 6,2 Mrd. DM) deutlich besser, aber angesichts des dramatischen Preisverfalls zu Beginn des Geschäftsjahres, durch den für einige Produkte historische Tiefstpreise verzeichnet werden mußten, kann das jetzt vorliegende Ergebnis als vergleichsweise zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Rohstahlerzeugung ging mit 4,7 Mio. t gegenüber dem Vorjahr nur um etwa 0,2 Mio. t zurück.

Positiv wirkten sich sowohl neu verhandelte Bezugsbedingungen für wichtige Rohstoffe und Energien als auch die konsequente Fortführung des Ergebnisverbesserungsprogramms aus, das zum Ende des Geschäftsjahres mit erzielten kumulierten Ist-Effekten von 390 Mio. DM erneut deutlich über dem Plan zum Unternehmenserfolg beigetragen hat. Auf der Absatzseite hat unter anderem die strategiegemäße Ausweitung des Produktspektrums in hochwertigen und daher weniger konjunktur- sensitiven Segmenten die Auslastungsituation in den drei Werken gestützt und damit Absatz und Umsatz im Tiefpunkt des Stahlzyklus positiv beeinflußt. Die bereits im vierten Geschäftsjahresquartal festgestellte Belebung der Stahl-konjunktur setzt sich weiter fort und schlägt sich in steigenden Preisen und hohen Auftragseingängen nieder. Deshalb kann mit Optimismus davon ausgegangen werden, daß für das laufende Geschäftsjahr ein deutlich besseres Ergebnis erzielt wird. Die Umsetzung der kürzlich verabschiedeten Strategie des internen und externen Wachstums sowie die laufenden Kostensenkungsmaßnahmen werden zu einer weiteren Stärkung der Wettbewerbsposition des Unternehmens führen und einen wesentlichen Beitrag zu zukünftigen Geschäftsergebnissen leisten. Auch mit dem im abgelaufenen Geschäftsjahr 1998/99 erzielten Gewinn wird die SALZGITTER AG vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung im März 2000 wiederum eine gute Dividende an ihre Aktionäre zahlen können.


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