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Pfleiderer Neun-Monats-Bericht 29.11.2002
Ad hoc
Die im S-DAX gelistete Pfleiderer AG (WKN 676474) konnte im dritten Quartal 2002 die angekündigten Desinvestitionsmaßnahmen zur strategischen Neuausrichtung des Konzerns erfolgreich abschließen. Die Erlöse aus der Veräußerung der baunahen Geschäftsbereiche in Höhe von rund 235 Mio. Euro wird der Konzern nutzen, um seine Netto-Verschuldung um etwa 40% zu reduzieren. Bei annähernd stabilen Umsätzen erreichte das Unternehmen in den ersten neun Monaten 2002 ein operatives Ergebnis in Höhe von 23,7 Mio. Euro und konnte damit seine Marktposition in einem schwachen konjunkturellen Umfeld stärken.
Der Pfleiderer-Konzern erzielte in den Geschäftsbereichen Holzwerkstoffe und Infrastrukturtechnik im Zeitraum 1. Jan. - 30. Sept. 2002 einen Gesamtumsatz in Höhe von 786,2 Mio. Euro und liegt leicht unter Vorjahresniveau (802,0 Mio. Euro). Das EBITDA ging auf 78,1 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 100,2 Mio. Euro). Hierin spiegeln sich im Wesentlichen die rückläufigen Margen im Geschäftsbereich Holzwerkstoffe wider, die auf den hohen Preis- und Wettbewerbsdruck in der Branche zurückzuführen sind.
Das EBIT beläuft sich für den Pfleiderer Konzern auf 36,2 Mio. Euro (Vorjahr: 54,1 Mio. Euro). Verluste aus den nicht-fortzuführenden Aktivitäten, insbesondere die Buchverluste aus dem Verkauf der Türen-Aktivitäten, führen als negative Sondereffekte von insgesamt 51,8 Mio. Euro zu einem Gesamtergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von - 28,1 Mio. Euro (Vorjahr: 24,9 Mio. Euro). Die erwarteten Buchgewinne durch die Veräußerung der Dämmstoff-Aktivitäten werden erst im vierten Quartal zum Tragen kommen, da der Vollzug zum Zeitpunkt der Neun-Monats-Berichterstattung noch nicht abgeschlossen ist.
Dennoch ist davon auszugehen, dass das Konzern-EBT zum Jahresende - bei weitgehend stabilen Umsatzerwartungen in Höhe von rund 1.050 Mio. Euro - nicht wesentlich von dem zum 30. Sept. 2002 abweichen wird. Nach der Umstellung auf US-GAAP sind weitere Wertberichtigungen zu erwarten, die zusammen mit den Buchverlusten aus Verkäufen zu außerordentlichen Belastungen in Höhe von rund 50 Mio. Euro führen werden. Das operative Ergebnis wird zum Jahresende zwischen 20 und 25 Mio. Euro liegen und einschließlich der einmaligen Sondereffekte zu einem negativen Gesamtergebnis führen.
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