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Conergy-Aktie: Einigung mit MEMC über Aufhebung des Waferliefervertrags, Ergebnisprognose für 2012 kassiert


26.09.2012
aktiencheck.de

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Der Solartechnikkonzern Conergy AG (ISIN DE000A1KRCK4 / WKN A1KRCK) meldete am späten Dienstag, dass er sich mit dem US-Waferhersteller MEMC Electronic Materials Inc. (ISIN US5527151048 / WKN 896182) im Rahmen eines Vergleichs auf eine vorzeitige Aufhebung des Waferliefervertrags (Wafer Supply Agreement) geeinigt hat.

Unternehmensangaben zufolge unterliegt Conergy durch die Aufhebung des ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2018 laufenden Vertrages nicht mehr Abnahmeverpflichtungen für Wafer in einer Größenordnung von insgesamt rund 600 Mio. US-Dollar über die Vertragslaufzeit. Die Vertragsaufhebung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Rahmen der strategischen Neuausrichtung von Conergy und der damit einhergehenden Reduzierung der eigenen Fertigungstiefe. Die Gesellschaft kann nun ihren Bedarf an Produktionsmaterialien wie etwa Siliziumprodukten flexibler und auch zu marktgerechteren Preisen beziehen. Dies ermöglicht der Gesellschaft eine nachhaltige Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft.


Als Kompensation für die vorzeitige Beendigung des Wafer Supply Agreements verbleibt u.a. der Gegenwert einer geleisteten Bar-Sicherheit in Höhe von rund 21 Mio. US-Dollar (Refundable Capacity Reservation Deposit, "RCRD"), die Conergy gemäß den Bedingungen des MEMC-Vertrages geleistet hatte, bei MEMC. Weitere, darüber hinaus unter dem Wafer Supply Agreement von der Commerzbank AG (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) ausgereichte Garantien in Höhe von insgesamt rund 29,5 Mio. US-Dollar (Letters of Credit) werden mit Durchführung des Vergleichs dem operativen Geschäft der Conergy AG wieder vollständig zur Verfügung stehen. Zudem werden Forderungen von MEMC aus dem Waferliefervertrag gegenüber Conergy in Höhe von rund 5,5 Mio. US-Dollar gegen Sicherheitsleistung bis zum 1. Juli 2013 gestundet.

Den weiteren Angaben zufolge führt der mit der Vertragsaufhebung verbundene Verzicht auf das RCRD zu einer Ergebnisbelastung. Dies hat zur Folge, dass die für das Geschäftsjahr 2012 abgegebene Prognose der Gesellschaft, die von einem leicht positiven EBITDA ausgegangen war, nicht mehr erreichbar ist. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Ergebnisbelastung und des gegenwärtigen Geschäftsverlaufs erwartet die Gesellschaft für das Gesamtjahr 2012 nunmehr ein negatives EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Vor dem Hintergrund der Vertragsaufhebung und des aktuellen Geschäftsverlaufs prüft der Vorstand derzeit zudem, ob die Ergebnisentwicklung zu einem Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft im Sinne des § 92 Abs. 1 AktG führt. Sollte dies der Fall sein, wird die Conergy AG ihrer Verpflichtung zur Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung zur Verlustanzeige unverzüglich nachkommen.

Die Aktie von Conergy notiert derzeit mit einem Minus von 20,22 Prozent bei 0,37 Euro. (26.09.2012/ac/n/nw)



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