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22.04/17:35 |
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WKN |
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| DE0007193500 |
719350 |
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Koenig & Bauer-Aktie: Schwarze Zahlen im ersten Halbjahr 14.08.2012
aktiencheck.de
Würzburg (www.aktiencheck.de) - Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG (KBA) (ISIN DE0007193500 / WKN 719350) konnte im ersten Halbjahr wieder schwarze Zahlen schreiben.
Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im ersten Halbjahr mit 590,5 Mio. Euro um 15,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 509,7 Mio. Euro. Bei den Rollen- und Sondermaschinen trugen Anlagen für den Wertpapier-, Zeitungs- und Akzidenzdruck sowie Kennzeichnungssysteme für diverse Industriebranchen zum Umsatzanstieg um 38,2 Prozent auf 347,5 Mio. Euro bei. Dagegen lag der Segmentumsatz bei Bogenoffsetmaschinen mit 243,0 Mio. Euro nach sechs Monaten noch hinter dem Ziel für 2012 und hinter dem Vorjahr (2011: 258,2 Mio. Euro) zurück. Beim Auftragseingang wurde ein Rückgang auf 579,3 Mio. Euro verzeichnet, nach 682,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Der höhere Umsatz und die auf 29 Prozent gestiegene Bruttomarge führten gegenüber 2011 zu einem Sprung des Betriebsergebnisses von –7,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf +13,6 Mio. Euro. Im Bereich Rollen- und Sondermaschinen konnte das Segmentergebnis auf 31,7 Mio. Euro gesteigert werden (2011: 14,1 Mio. Euro), obwohl die Profitabilität im Anlagenbau durch die verhaltene Nachfrage und den anhaltenden Preisdruck bei klassischen Zeitungs- und Akzidenzrotationen nach wie vor beeinträchtigt wird. Neben höheren Deckungsbeiträgen durch den Mehrumsatz trugen das profitable Servicegeschäft und der gestiegene Anteil von Spezialmaschinen maßgeblich dazu bei. In der Bogenoffset-Sparte belasteten der Umsatzrückstand, Messeaufwendungen und hohe Vorlaufkosten für neu entwickelte Maschinengenerationen das operative Ergebnis. Trotz der weiter unter Druck stehenden Margen hat sich das Segmentergebnis durch Erfolge bei der Kostenreduzierung um 3,3 Mio. Euro auf -18,1 Mio. Euro verbessert.
Unter dem Strich wurde beim Konzernergebnis ein Gewinn von 4,5 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Verlust von 14,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Trotz der Verunsicherung vieler Kunden durch die Eurokrise, des rezessionsbedingten Nachfragerückgangs aus Südeuropa, der schwächeren Konjunktur in einer Reihe anderer Absatzmärkte sowie der derzeit etwas labilen wirtschaftlichen und politischen Lage hält das Management weiter an seinen Zielen für 2012 fest. Diese beinhalten ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich auf über 1,2 Mrd. Euro sowie eine Verbesserung des Konzernergebnisses vor Steuern (EBT) auf einen Millionenbetrag im unteren zweistelligen Bereich.
Die Aktie von König & Bauer notiert derzeit mit einem Plus von 1,20 Prozent bei 12,68 Euro. (14.08.2012/ac/n/nw)
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