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Praktiker-Aktie: Starke Praktiker-Filialen sollen Pressebericht zufolge in Max Bahr umbenannt werden 18.05.2012
aktiencheck.de
Kirkel (www.aktiencheck.de) - Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG (ISIN DE000A0F6MD5 / WKN A0F6MD) steht einem Medienbericht zufolge vor einer weiteren Umstrukturierung.
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Freitag) solle rund die Hälfte der Praktiker-Baumärkte in Max Bahr umbenannt werden. "Der Anteil der Märkte, die umbenannt werden, könnte in der Größenordnung von 50 Prozent liegen", wird eine mit der Materie vertraute Person von der Wirtschaftszeitung zitiert. Damit könnte die Marke Praktiker zu einem Auffangbecken für die Reste des schwachen Baumarktkonzerns verkommen.
Die Umbenennungswelle ist Teil eines neuen Konzepts, das der Aufsichtsrat am Sonntag genehmigt hatte, um an einen Kredit des Finanzinvestors Anchorage zu kommen, schreibt das Blatt. Investitionen sollen demnach vor allem in die künftigen Max-Bahr-Filialen fließen. Die Schließung unrentabler Praktiker-Filialen ist dagegen laut dem Bericht nicht mehr Teil des Konzepts.
Das Machtgefüge im Konzern wird damit zugunsten der 2006 gekauften Tochter Max Bahr umgekehrt, die stark wachsen wird. Die bisherige, ohnehin schon verlustreiche Kernmarke Praktiker wird durch den Verlust der starken und das Durchschleppen der schwachen Filialen dagegen gleich doppelt gebeutelt. Die bislang für die Abwicklung unrentabler Praktiker-Filialen eingeplanten 150 Mio. Euro sollen laut dem Bericht nun zu großen Teilen wegfallen.
Für die Marke Praktiker bedeutet das eine unklare Zukunft. Nach den neuen Plänen soll sie als Discountanbieter positioniert werden. Wie allerdings ohne wesentliche Investitionen wieder mehr Kunden in die Läden geholt werden sollen, ist bisher offen. "Das Konzept enthält da einige ziemlich optimistische Annahmen", wird eine involvierte Person zitiert. Praktiker und der Investor Anchorage wollten sich gegenüber der Wirtschaftszeitung nicht zu dem Bericht äußern.
Die Aktie von Praktiker notiert derzeit mit einem Minus von 4,78 Prozent bei 1,50 Euro. (18.05.2012/ac/n/nw)
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