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Homag-Aktie nach Zahlen im Fokus 30.03.2012
aktiencheck.de
Schopfloch (www.aktiencheck.de) - Die Homag Group AG (ISIN DE0005297204 / WKN 529720) hat am Freitag im Rahmen ihrer Bilanzpressekonferenz die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vorgelegt und einen Ausblick für das laufende Fiskaljahr abgegeben.
Wie aus der Pressemitteilung des auf Maschinen zur Holzverarbeitung spezialisierten Konzerns hervorgeht, stieg der Auftragseingang 2011 im Konzern um gut 6 Prozent auf 574,8 Mio. Euro. Der Umsatz nahm um gut 11 Prozent auf 798,7 Mio. Euro (Vorjahr:717,7 Mio. Euro) zu und der Auftragsbestand lag am 31. Dezember 2011 bei 158,6 Mio. Euro (Vorjahr: 149,3 Mio. Euro). Das operative EBITDA vor dem Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung und vor dem außerordentlichen Aufwand verbesserte sich um gut 8 Prozent auf 70,5 Mio. Euro (Vorjahr: 65,1 Mio. Euro).
Vor allem aufgrund des Restrukturierungsaufwands in Höhe von 18,9 Mio. Euro für die Maßnahmen bei den Tochtergesellschaften BÜTFERING, FRIZ und TORWEGGE hat sich das EBT nach Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung und nach außerordentlichem Aufwand auf 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 14,4 Mio. Euro) verringert.
Aus der Restrukturierung sowie der Zinsschrankenproblematik und Verlusten bei einigen Tochtergesellschaften, auf die keine aktiven latenten Steuern gebildet werden konnten, resultiert eine hohe Steueraufwandsquote von 151,7 Prozent (Vorjahr: 43,9 Prozent). Diese führt zu einem Jahresergebnis nach Anteilen ohne beherrschenden Einfluss von - 4,7 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7 Mio. Euro).
Aufgrund des negativen Nachsteuer-Ergebnisses im Geschäftsjahr 2011 soll für 2011 keine Dividende ausgeschüttet werden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2012 erwartet der Konzern beim Auftragseingang in etwa das Niveau von 2011 zu erreichen. Beim Umsatz soll 2012 mit rund 750 Mio. Euro ebenfalls das Niveau von 2011 gehalten werden, unter Herausrechnung des Sondereffekts aus dem Großprojekt Mekran. Auf dieser Basis rechnet Homag 2012 mit einem operativen EBITDA (vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor außerordentlichem. Aufwand) in der Größenordnung von rund 65 Mio. Euro. Aufgrund eines deutlich reduzierten außerordentlichen Aufwands erwartet der Vorstand in 2012 wieder einen positiven Jahresüberschuss.
"Wir steigern unsere operative Leistung Schritt für Schritt" betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Flik. Dazu gehören nach Aussagen des Vorstands die konsequente Nutzung von Synergien in der Unternehmensgruppe, der Abschluss der Restrukturierung 2012, die Weiterentwicklung der Unternehmensprozesse und die Optimierung des Liquiditätsmanagements.
Nach Abschluss der Restrukturierung im laufenden Geschäftsjahr soll ab 2013 eine nachhaltige jährliche Verbesserung des operativen EBITDA (vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor außerordentlichem Aufwand) zwischen 6 und 8 Mio. Euro gegenüber dem Geschäftsjahr 2011 erreicht werden. "2013 rechnen wir dann im Vergleich zum Vorjahr auch wieder mit einem leichten Wachstum im Auftragseingang sowie beim Umsatz und wollen unseren positiven Jahresüberschuss weiter erhöhen", betonte Dr. Flik.
Die Aktie von Homag verliert derzeit 1,31 Prozent auf 10,94 Euro. (30.03.2012/ac/n/nw)
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