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Schaltbau-Aktie nach Rekordergebnis im Fiskaljahr 2011 leicht fester


14.03.2012
aktiencheck.de

München (www.aktiencheck.de) - Die Schaltbau Holding AG (ISIN DE0007170300 / WKN 717030) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr mit einem Ergebnisanstieg aufwarten.

Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung des Verkehrstechnikspezialisten hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 318,4 Mio. Euro um 13,6 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 280,4 Mio. Euro. Dabei hätten alle Segmente mit zu der positiven Umsatzentwicklung beigetragen. Dem Segment Mobile Verkehrstechnik gelangen 2011 weitere Zuwächse. Der Umsatz erhöhte sich hier um 4,0 Prozent auf 122,5 Mio. Euro. Dabei hätten sich die standardisierten BIDS-Systeme und die Schiebetritte besonders stark entwickelt. Das Segment Stationäre Verkehrstechnik steigerte den Umsatz im Berichtsjahr um 21,4 Prozent auf 105,4 Mio. Euro.

Auch die Ertragslage habe sich im abgelaufenen Fiskaljahr deutlich verbessert: Das EBIT, das einerseits durch die Umsatzausweitung und Kostendegression und andererseits durch Sondereffekte aus der Erstkonsolidierung sowie Akquisitionskosten geprägt war, betrug 27,5 Mio. Euro, nach 23,8 Mio. Euro im Vorjahr. Dabei verbesserte sich die EBIT-Marge auf 8,6 Prozent, nach 8,5 Prozent im Vorjahr. Das vorläufige Konzernjahresergebnis legte von 14,8 Mio. Euro auf 21,7 Mio. Euro zu. Darin sind Sondereffekte u.a. im Zusammenhang mit Beteiligungsaufstockungen enthalten. Der auf die Aktionäre der Schaltbau Holding AG entfallende Anteil am Konzernjahresergebnis lag mit 18,7 Mio. Euro ebenfalls beträchtlich über dem Vorjahreswert von 12,1 Mio. Euro.


Angesichts der erneut positiven Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2011 und der weiterhin günstigen Perspektiven für die weitere Geschäftsentwicklung des Schaltbau-Konzerns wird der Vorstand dem Aufsichtsrat einen Gewinnverwendungsvorschlag vorlegen, der die Ausschüttung einer Dividende von 1,80 Euro je Aktie vorsieht. Im Vorjahr hatte der Konzern eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Nach einem guten Start in das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einschließlich der am Jahresanfang erworbenen Tiefenbach GmbH einen Umsatz von 350 Mio. Euro. Durch Integrationskosten und sonstige Einmalaufwendungen wird diese Akquisition nach Einschätzung des Konzerns im ersten Jahr nur einen geringen positiven Ergebnisbeitrag liefern. Im Geschäftsjahr 2012 fallen außerdem Vorleistungen im Personalbereich an, die notwendig sind, um die bereits eingeleiteten Wachstumsschritte erfolgreich fortzuführen, hieß es.

An den im November 2011 veröffentlichten Prognosen hält der Konzern fest und geht für 2012 demnach von einem EBIT von 28,9 Mio. Euro aus. Das Konzernergebnis des Jahres 2012 wird auf 20,8 Mio. Euro und der Gewinn je Aktie auf 8,83 Euro veranschlagt.

Die Aktie von Schaltbau notiert aktuell mit einem Plus von 0,23 Prozent bei 83,59 Euro. (14.03.2012/ac/n/nw)



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