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Deutsche Beteiligungs AG legt Zahlen vor


26.01.2012
aktiencheck.de

Frankfurt am Main (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) (ISIN DE0005508105 / WKN 550810) musste für das abgelaufene Fiskaljahr 2010/2011 einen Verlust ausweisen.

Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Konzernfehlbetrag im abgelaufenen Fiskaljahr bei 16,6 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte die Beteiligungsgesellschaft noch einen Konzernüberschuss von 34,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Als wesentlicher Grund für den deutlichen Fehlbetrag wurde auf negative Bewertungseffekte in Höhe von 20,6 Mio. Euro verwiesen, die überwiegend auf Kursrückgänge bei der Homag Group AG (ISIN DE0005297204 / WKN 529720) zurückzuführen sind. Der Kurs der Homag-Aktie sank im Geschäftsjahr 2010/2011 von 15,48 Euro auf 8,48 Euro; daraus resultiert ein ergebniswirksamer negativer Bewertungseffekt von 18,5 Mio. Euro.


Wie es weiter heißt, wurde der Bestand an liquiden Mitteln durch den Konzernfehlbetrag nicht beeinträchtigt. Die Deutsche Beteiligungs AG weist zum Bilanzstichtag 31. Oktober 2011 flüssige Mittel und Wertpapiere von 155,6 Mio. Euro aus und damit rund 15 Mio. Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Anstieg geht unter anderem auf Zuflüsse aus den (Teil-) Veräußerungen der Beteiligungen an der Heim & Haus Holding GmbH und der Preh GmbH im Mai und im Juni zurück. Angesichts dieser beiden erfolgreichen Transaktionen schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, zusätzlich zu der unveränderten Basisdividende von 0,40 Euro je Aktie eine Sonderdividende von 0,40 Euro je Aktie auszuschütten, insgesamt also 0,80 Euro je Aktie.

"2010/2011 war ein Geschäftsjahr mit zwei unterschiedlichen Gesichtern", kommentierte Wilken von Hodenberg, Sprecher des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG, heute das Ergebnis während der Bilanzpressekonferenz: "In den ersten beiden Quartalen hatten wir einen Überschuss von rund 20 Mio. Euro erwirtschaftet - dieser Erfolg wurde durch die schlechte Kapitalmarktstimmung von August an mehr als aufgezehrt."

Ein stabiles wirtschaftliches Umfeld vorausgesetzt, erwartet die DBAG für das laufende Geschäftsjahr Wertsteigerungen der bestehenden Beteiligungen und entsprechend positive Bewertungsbeiträge aus dem Portfolio. Das Unternehmen weist aber darauf hin, dass sich seine Portfoliounternehmen dem Einfluss der Konjunktur nicht entziehen können. Ob und in welchem Umfang im laufenden Geschäftsjahr tatsächlich Wertsteigerungen möglich sein werden, ist angesichts des instabilen wirtschaftlichen Umfelds ungewiss. Eine Prognose über das Ergebnis des neuen Geschäftsjahres wird deshalb nicht gegeben, so der Konzern.

Die Aktie der Deutsche Beteiligungs AG gewinnt derzeit 0,71 Prozent auf 16,24 Euro. (26.01.2012/ac/n/nw)



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