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Presse: Praktiker gerät bei Vorfinanzierung des Frühjahrsgeschäfts offenbar unter Zeitdruck 24.01.2012
aktiencheck.de
Kirkel (aktiencheck.de AG) - Die ins Trudeln geratene Baumarktkette Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG (ISIN DE000A0F6MD5 / WKN A0F6MD) benötigt einem Medienbericht zufolge kurzfristig offenbar dringend einen Kredit, um die Vorfinanzierung des Frühjahrsgeschäfts sicherstellen zu können.
Wie die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, stehen die Verhandlungen mit Banken über die Vorfinanzierung des Frühjahrsgeschäfts zunehmend unter Zeitdruck. "Das darf nicht mehr viele Wochen dauern, das muss jetzt recht schnell kommen", wird ein Insider zitiert. Finanzkreisen zufolge braucht Praktiker einen mittleren zweistelligen Millionenkredit von seinen Instituten, um die Lager für das Frühjahrsgeschäft auffüllen zu können. Baumärkte haben laut dem Bericht im Januar und Februar den höchsten Liquiditätsbedarf: Dann sind ihre Umsätze relativ niedrig, sie müssen aber die Gartensaison vorbereiten.
Verhandlungsteilnehmer zeigten sich nach Informationen der Wirtschaftszeitung zuversichtlich, dass in den nächsten Wochen eine Einigung erzielt wird. Praktiker verfüge über ausreichend freie Sicherheiten. In Unternehmenskreisen wird nach Angaben der "FTD" betont, dass derzeit plangemäß geordert werde. Die Liquidität reiche dafür aus.
Der Kredit wäre nach Angaben der Wirtschaftszeitung nur der erste Schritt in einem dreistufigen Plan, den die Investmentbank Lazard im Auftrag des neuen Vorstands um Sanierungsmanager Thomas Fox erarbeitet hat. Damit sollen insgesamt rund 300 Mio. Euro frische Mittel aufgebracht werden, die der Konzern nach Fox` Planung für den Radikalumbau benötigt. Fox hatte im November eine Schrumpfkur angekündigt, bei der er sich von Boston Consulting beraten lässt: Bis zu 30 Märkte sollen schließen. Die Integration der Firmenzentrale in Kirkel in die Hamburger Verwaltung der Tochter Max Bahr wurde bereits gestartet.
Gelingt eine Vereinbarung mit den Banken zum Frühjahrsgeschäft, sollen dem Lazard-Konzept zufolge in einem zweiten Schritt Investoren eine weitere Fremdfinanzierung - etwa eine Anleihe - zeichnen. Als dritte Stufe sucht Fox nach Angaben der Zeitung nach einem neuen Großaktionär, der Eigenkapital spendiert. Verhandlungskreisen zufolge habe bislang allerdings niemand ernsthaft Interesse angemeldet, schreibt die Wirtschaftszeitung.
Die Aktie von Praktiker notiert aktuell mit einem Minus von 5,80 Prozent bei 2,18 Euro. (24.01.2012/ac/n/nw)
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