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SOLON muss deutlichen Verlust ausweisen, Aktie -10 Prozent 15.11.2011
aktiencheck.de
Berlin (aktiencheck.de AG) - Der Solartechnikkonzern SOLON SE (ISIN DE0007471195 / WKN 747119) gab am Dienstag bekannt, dass er in den ersten neun Monaten 2011 einen deutlichen Verlust erwirtschaftet hat. Die Ergebnisse wurden dabei durch den Preisverfall sowie Sondereffekte aus einer operativen und finanziellen Restrukturierung belastet.
Den Angaben zufolge erzielte SOLON in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld in den ersten neun Monaten des Jahres einen Konzernumsatz von 358,2 Mio. Euro, was einem Umsatzrückgang im Jahresvergleich um 11 Prozent entspricht. Die Umsätze des dritten Quartals beliefen sich auf 136,4 Mio. Euro (Vorjahr: 160,5 Mio. Euro)
Der Verlust beim EBIT belief sich im Berichtszeitraum auf -113,8 Mio. Euro (Vorjahr: -5,5 Mio. Euro). Neben der unbefriedigenden Geschäftsentwicklung und dem anhaltenden Preisverfall im Markt war das operative Ergebnis durch weitgehend nicht zahlungswirksame Sondereffekte im Gesamtumfang von 103 Mio. Euro belastet. Diese resultieren zum überwiegenden Teil aus Wertberichtigungen auf Projekte, Vorräte und Anzahlungen, zum anderen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Restrukturierungsprogramms, u.a. der Schließung der Produktion in den USA. Das um diese Sondereffekte bereinigte EBIT der ersten neun Monate 2011 beträgt -11 Mio. Euro.
Das Konzernergebnis lag bei -208,3 Mio. Euro (Vorjahr: -17,5 Mio. Euro). Darin enthalten sind weitere, ebenfalls nicht zahlungswirksame Sondereffekte in Höhe von insgesamt 80 Mio. Euro. Diese resultieren größtenteils aus Wertberichtigungen im Beteiligungsportfolio sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit der finanziellen Restrukturierung. Um alle Sondereffekte bereinigt ergibt sich für den Berichtszeitraum ein Konzernverlust nach Steuern von -25 Mio. Euro.
Aufgrund des negativen Nettoergebnisses der Berichtsperiode weist SOLON im Konzernabschluss nach IFRS zum 30. September 2011 ein negatives Eigenkapital in Höhe von -103,1 Mio. Euro aus. Dieses resultiert u.a. aus den negativen Ergebnisbeiträgen (nach IFRS) von Tochtergesellschaften. Das Eigenkapital des Mutterunternehmens SOLON SE nach HGB hingegen wies zum Berichtsstichtag einen positiven Wert von 31,1 Mio. Euro aus. Die geplante finanzielle Restrukturierung des Unternehmens sieht neben Maßnahmen zur Reduzierung der Nettoverschuldung auch eine Stärkung der Eigenkapitalbasis vor. Der SOLON-Vorstand plant, diesen Prozess im vierten Quartal 2011 erfolgreich voranzutreiben und bis Ende April 2012 abzuschließen, hieß es.
Die Aktie von SOLON notiert aktuell mit einem Minus von 9,63 Prozent bei 1,21 Euro. (15.11.2011/ac/n/nw)
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