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Müller-Weingarten Ergebnis


30.08.2002
Ad hoc

Die Müller Weingarten Gruppe (WKN 657900) hat im ersten Halbjahr 2002 mit 5,1 Mio. Euro (Vorjahr 7,3 Mio. Euro) in einem schwierigen Umfeld ein zufrieden stellendes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreicht und bewegt sich damit in der schon im Frühjahr prognostizierten Bandbreite. Im aktuellen Zwischenbericht wird die Ende 2001 übernommene Umformtechnik ERFURT GmbH erstmals voll konsolidiert. Dadurch wird die Aussagekraft des Vorjahresvergleichs eingeschränkt. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 175,0 Mio. Euro auf 220,0 Mio. Euro und wird sich im Gesamtjahr auf weit über 400,0 Mio. Euro gegenüber 358,2 Mio. Euro im Vorjahr erhöhen. Die Gesamtleistung verringerte sich im ersten Halbjahr leicht auf 177,5 Mio. Euro (Vorjahr: 182,4 Mio. Euro).

Der Auftragseingang lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2002 mit 180,1 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres von 151,3 Mio. Euro. Der Auftragsbestand beträgt zur Jahresmitte 501,0 Mio. Euro gegenüber 541,0 Mio. Euro zum Ende des letzten Geschäftsjahres. Die derzeitige konjunkturelle Schwächeperiode führt bei unseren wichtigsten Kunden, der internationalen Automobilindustrie, im Jahr 2002 zu rückläufigen Absatzzahlen. In der Folge werden derzeit die Investitionsvorhaben der Hersteller und ihrer Zulieferindustrie in neue Anlagen nochmals überprüft, so dass sich geplante Auftragsvergaben weiter in die Zukunft verschieben. Dennoch geht Müller Weingarten für das Geschäftsjahr 2002 weiterhin von einem Auftragseingang von über 350 Mio. Euro aus (Vorjahr: 309,6 Mio. Euro). Allerdings wird sich die gegenüber der ursprünglichen Planung geringere Auslastung auf die Entwicklung der Konzernleistung und des Erfolgs bis in das nächste Geschäftsjahr hinein auswirken.

Die Sachanlagenzugänge im Konzern betrugen im ersten Halbjahr 2002 rund 3,8 Mio. Euro (Vorjahr 2,0 Mio. Euro). Die Investitionen betrafen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Modernisierung. In Hinblick auf das konjunkturelle Umfeld wird der Konzern die erfolgreich etablierte Geschäftsfeldstruktur konsequent weiter entwickeln und damit die Effizienzsteigerung vorantreiben. Müller Weingarten erwartet auch für das gesamte Geschäftsjahr 2002 ein zufrieden stellendes Ergebnis. Angesichts der veränderten konjunkturellen Rahmenbedingungen kann das sehr gute Vorjahresergebnis allerdings nicht erreicht werden.


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