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Deutsche Beteiligungs AG meldet Quartalsverlust 14.09.2011
aktiencheck.de
Frankfurt am Main (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) (ISIN DE0005508105 / WKN 550810) hat das dritte Quartal 2010/2011 (zum 31. Juli 2011) infolge von Belastungen aus der Kapitalmarktentwicklung mit einem Quartalsverlust abgeschlossen.
Wie die Private Equity-Gesellschaft am Mittwoch mitteilte, verbuche sie ein negatives Konzernergebnis von 8,0 Mio. Euro. Das Ergebnis bildet ab, was sich im Berichtszeitraum bis Ende Juli am Kapitalmarkt zeigte: Auf den Optimismus zu Jahresbeginn folgte eine weit nüchterne Betrachtung, so dass die Kapitalmarktmultiplikatoren, etwa für Maschinenbauunternehmen, zurückgegangen sind. Dies drückt sich auch im Rückgang des Aktienkurses der größten Beteiligung der DBAG, der Homag Group AG (ISIN DE0005297204 / WKN 529720) schon vor dem Quartalsstichtag aus. Das Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft beträgt insgesamt -6,7 Mio. Euro, -4,2 Mio. Euro davon entfallen auf Homag. Die verbleibenden 2,5 Mio. Euro Wertverlust entsprechen weniger als 5 Prozent des nicht börsennotierten Portfoliovolumens, mit dem die DBAG in das dritte Quartal startete. Um rund 5 Prozent hatten sich auch die Bewertungen am gesamten Aktienmarkt im dritten Quartal ermäßigt.
Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2010/2011 berichtet die DBAG ein Konzernergebnis von 9,7 Mio. Euro (Vorjahr: 21,8 Mio. Euro, davon 4,0 Mio. Euro im dritten Quartal). Das Eigenkapital je Aktie beträgt 19,31 Euro per Stichtag 31. Juli 2011. Dies sind 0,72 Euro weniger als zu Beginn des Geschäftsjahres. Das Eigenkapital je Aktie nach den ersten drei Quartalen liegt um 3,7 Prozent höher als zu Beginn des Geschäftsjahres, wenn man die im März gezahlte Ausschüttung für das vorangegangene Jahr von 1,40 Euro je Aktie (0,40 Euro Dividende plus 1,00 Euro Sonderdividende) berücksichtigt.
Sollten die gegenwärtigen, deutlich schlechteren Kapitalmarktverhältnisse Bestand haben - dies gilt insbesondere für den Homag-Kurs, der seit Beginn des laufenden Quartals weitere mehr als 30 Prozent eingebüßt hat - wird das Geschäftsjahr jedoch sehr wahrscheinlich mit einem Konzernfehlbetrag und negativer Eigenkapitalrendite schließen. Die Dividendenfähigkeit sieht der DBAG-Vorstand durch die möglichen negativen Bewertungsveränderungen nicht gefährdet. Der Ertrag aus den jüngsten Veräußerungen erhöht den Bilanzgewinn der DBAG nach HGB und versetzt die Gesellschaft aller Voraussicht nach in die Lage, für das laufende Geschäftsjahr die Ausschüttung einer Dividende entsprechend der Dividendenpolitik vorzuschlagen.
Die Aktie der Deutschen Beteiligungs AG notiert aktuell mit einem Minus von 0,51 Prozent bei 15,50 Euro. (14.09.2011/ac/n/nw)
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