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WMF Konzernumsatz gesunken 23.08.2002
Ad hoc
Die WMF (WKN 780303) hat sich den schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr 2002 nicht entziehen können. Der Konzernumsatz ist in den ersten sechs Monaten 2002 gegenüber der gleichen Vorjahreszeit um 4% auf 262,1 Mio. Euro gesunken. Zu berücksichtigen ist dabei die erstmalige Einbeziehung von WMF Japan. Bei der WMF AG hat sich der Umsatz in den sechs Monaten per 30. Juni 2002 gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres um 8% auf 175,8 Mio. Euro verringert. Während das Auslandsgeschäft zufrieden stellend verlief, zog das schwache Umfeld im Inland einen kräftigen Umsatzrückgang nach sich. Im Ausland legte der Umsatz entsprechend der strategischen Ausrichtung erneut kräftig um 7% auf 100,7 Mio. Euro zu. Dadurch erhöhte sich der Auslandsanteil am Gesamtumsatz von 34,5% auf 38,4%.
Im Inland nahm der Umsatz geprägt durch die schwache Konsumkonjunktur um 9% auf 161,4 Mio. Euro ab. Im 1. Halbjahr hat sich das Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahresniveau deutlich verschlechtert; ebenfalls sank der Jahresüberschuss. Deutlich verbessert hat sich der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, womit die WMF erneut ihre hohe Eigenfinanzierungskraft unter Beweis stellt. Im wesentlichen ist die Verschlechterung der Ergebnisse im 1. Halbjahr auf die rückläufige Inlandskonjunktur zurück zu führen. Eine Prognose für das 2. Halbjahr 2002 ist angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklung schwierig.
Nachdem die Konsumzurückhaltung bereits in der 2. Jahreshälfte des Jahres 2001 eingesetzt hat und darüber hinaus die Ereignisse des 11. September sich sowohl auf die Konsumkonjunktur wie auch auf die Gastronomie in bestimmten Bereichen ausgewirkt haben, ist bei einer normalen Entwicklung des Geschäftsverlaufs mit einer Verbesserung der Ergebnisse im 2. Halbjahr zu rechnen. Ebenso werden sich die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen sowohl im Sachkosten- wie im Personalbereich im 2. Halbjahr positiv auswirken.
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