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SKW Stahl-Metallurgie kann Ergebnis verbessern


16.08.2011
aktiencheck.de

Unterneukirchen (aktiencheck.de AG) - Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (ISIN DE000SKWM013 / WKN SKWM01) konnte im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg ausweisen.

Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz des Spezialchemiekonzerns im Berichtszeitraum mit 215,6 Mio. Euro um 14 Prozent über dem Vorjahreswert von 188,8 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde um 22 Prozent auf 19,7 Mio. Euro gesteigert. Hierbei sind gegenüber der Vergleichsperiode einige Sondereffekte zu berücksichtigen. So führte die Übernahme eines Kalziumkarbid-Werkes in Schweden einerseits zu einem positiven Bewertungseffekt von 2,7 Mio. Euro dem standen jedoch Anlaufverluste für dieses Werk sowie für die zur Jahresmitte neu in Betrieb genommenen Produktionsstätten in Bhutan und Russland gegenüber. Zudem war im Vorjahresgewinn noch ein positiver Nettowährungseffekt von 2,2 Mio. Euro enthalten, während im ersten Halbjahr 2011 ein negativer Währungseffekt von 0,5 Mio. Euro zu verzeichnen war. Beim EBIT wurde ein Anstieg von 10,3 Mio. Euro auf 13,0 Mio. Euro ausgewiesen. Nach Steuern erzielte das Unternehmen einen Gewinnwachstum von 51 Prozent auf 7,4 Mio. Euro.

Wie der Konzern weiter ausführte, hat sich an der grundsätzlich positiven Einschätzung hinsichtlich der Wachstumspotenziale des SKW Metallurgie Konzerns aus aktueller Sicht nichts geändert. Die derzeitigen Turbulenzen an den Kapitalmärkten sorgen jedoch für zunehmende Unsicherheit bezüglich der möglichen, aber derzeit nicht abschätzbaren Effekte hieraus auf die Realwirtschaft. Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand an seiner Prognose für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 fest, in beiden Jahren ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum erzielen zu können. Getrieben von organischem und externem Wachstum soll der Konzernumsatz in 2011 über dem bisherigen Rekordniveau von 380,8 Mio. Euro aus dem Geschäftsjahr 2010 liegen. Auch beim EBITDA wird die bisherige Prognose für 2011 von 32 Mio. Euro aufrechterhalten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die erst zur Jahresmitte angelaufenen neuen Werke in Bhutan (Kalziumsilizium-Produktion) und Russland (Herstellung von Fülldrähten) im zweiten Halbjahr 2011 nur begrenzte Umsatz- und Ergebnisbeiträge liefern werden. Gleiches gilt für das Kalziumkarbid-Werk in Schweden, für das in diesem Jahr aufgrund notwendiger Restrukturierungsmaßnahmen noch operative Verluste anfallen.

Die Aktie von SKW Stahl-Metallurgie notierte zuletzt bei 15,60 Euro. (16.08.2011/ac/n/nw)


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