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ISRA VISION gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009/2010 bekannt


15.12.2010
Ad hoc

Darmstadt (aktiencheck.de AG) - Die ISRA VISION AG (ISIN DE0005488100 / WKN 548810), einer der globalen Top-Anbieter für die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision), Weltmarktführer für Oberflächen-Inspektionssysteme und einer der führenden Anbieter für 3D Machine Vision, hat im Geschäftsjahr 2009/2010 (01.10. bis 30.09.) erneut die eigenen Wachstumsprognosen erfüllt und die Profitabilität weiter erhöht. Nach geprüften - aber noch nicht testierten - Zahlen für das Geschäftsjahr 2009/2010 (01. Oktober bis 30. September) hat ISRA den Konzern-Umsatz um zwölf Prozent auf 64,8 Mio. Euro gesteigert und die Marktführerschaft weiter ausgebaut. Aufgrund neuer leistungsfähigerer Produkte und einer breit angelegten Innovations- und Marketingoffensive profitiert ISRA von der anziehenden Investitionstätigkeit wichtiger Kunden. Im 4. Quartal legte der Konzern-Umsatz um 28 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal zu. Es zeichnet sich ab, dass sich die von ISRA adressierten Industrien in manchen Bereichen von der Rezession erholt haben. Die höchsten Umsatzzuwächse - mit teilweise mehr als 40 Prozent - hat ISRA in den Business Units Plastics, Metal und Print erzielt. Während das Geschäft im Bereich Paper noch moderat verlief, konnte Glass das hohe Niveau des Vorjahres wieder erreichen. Der Bereich Automotive entwickelte sich erfreulich. In den regionalen Märkten war das Wachstum in Asien am stärksten. Europa entwickelte sich gut und das Geschäft in den USA wuchs mit zweistelligen Raten besser als erwartet.

Die Kosten der Produktion nahmen um acht Prozent auf 30,2 Mio. Euro zu und entwickelten sich damit im Vergleich zum Umsatz deutlich geringer. Der Gross-Profit stieg auf 42,6 Mio. Euro (Vj.: 38,1 Mio. Euro), und die Gross-Margin nahm im Bezug auf die Gesamtleistung auf 59 Prozent zu (Vj.: 58 Prozent). Deutlich unterproportional zur Geschäftsentwicklung erhöhten sich die Verwaltungskosten um zwei Prozent auf 3,8 Mio. Euro. Ihr Anteil an der Gesamtleistung verringerte sich auf fünf Prozent (Vj.: sechs Prozent). Damit ist ISRA dem eigenen langfristigen Profitabilitätsziel - einer EBT-Marge von 20 Prozent - einen weiteren Schritt näher gekommen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 16 Prozent auf 17,7 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge legte auf 24 Prozent zu (Vj.: 23 Prozent). Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) zog um 24 Prozent auf 11,5 Mio. Euro an. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) - eine wichtige Rentabilitätskennzahl zur Konzernsteuerung - legte noch stärker, um 28 Prozent auf 10,6 Mio. Euro zu. Die EBIT- und EBT-Marge (in Bezug auf die Gesamtleistung) wurden somit um jeweils zwei Prozentpunkte auf 16 beziehungsweise 15 Prozent verbessert. Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter erreichte 7,0 Mio. Euro (Vj.: 6,5 Mio. Euro). Das entspricht einem Gewinn je Aktie (EPS) von 1,62 Euro (Vj.: 1,52 Euro). Der operative Cashflow von 7,7 Mio. Euro (Vj.: 16,4 Mio. Euro) ist durch den kräftigen Auftragseingang im Schlussquartal beeinflusst. Die liquiden Mittel erhöhten sich zum 30.09.2010 um 0,9 Mio. auf 8,0 Mio. Euro.


Im Bereich Surface Vision ist ISRA globaler Innovations- und Marktführer. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 53,3 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich um 21 Prozent auf 9,6 Mio. Euro. Damit nahm die EBIT-Marge (bezogen auf die Gesamtleistung) um einen Prozentpunkt auf 16 Prozent zu. Mit einem starken vierten Quartal wuchs der Umsatz im Segment Industrial Automation um sechs Prozent auf 11,5 Mio. Euro. Das EBIT kletterte um 40 Prozent auf 1,9 Mio. Euro. Um vier Prozentpunkte - auf 14 Prozent - verbesserte sich die EBIT-Marge.

Im laufenden Geschäftsjahr 2010/2011 sieht ISRA die größten Wachstumschancen in den Märkten Asiens, vor allem in China, Korea und Indien. Das Management erwartet, dass sich die positive Entwicklung in Europa und Nordamerika fortsetzen wird. In den Branchen Metal, Plastics, Print und Glass werden weitere Umsatzzuwächse erwartet. Im Bereich Special Papers sieht das Management weiterhin gutes Potenzial. Bei Paper zeichnet sich eine Belebung des Marktes ab. Von der Innovationsoffensive in diesem Bereich - die wesentlich aus der neuen Niederlassung in Helsinki hervorgeht - erwartet das Management, die Business Unit Paper langfristig in neue Dimensionen führen zu können. Die Impulse aus Automotive verstärken sich. Dieser Bereich wird auch im laufenden Geschäftsjahr zum Umsatzwachstum beitragen. Über die bisher bedienten Märkte hinaus beabsichtigt ISRA sukzessive das Angebot auf weitere Branchen - zum Beispiel im Gesundheitswesen - auszuweiten.

Mithilfe der Multisegment-Strategie bleibt ISRA auf langfristiges zweistelliges Wachstum fokussiert. Das Unternehmen ist über die beiden Technologien Oberflächeninspektion und Industrielle Automatisierung und über unterschiedliche Branchen in verschiedenen Regionen der Welt diversifiziert. Damit werden regionale und branchenabhängige Konjunkturschwankungen ausgeglichen. Ziel bleibt es, in den kommenden Jahren die Umsatzschwelle von 100 Mio. Euro zu überschreiten. Durch die Wirtschaftskrise hat sich der ursprünglich angestrebte Zeitpunkt - 2012 - für das Erreichen dieses Zieles verschoben. Das organische profitable Wachstum und strategische Akquisitionen sind die tragenden Säulen der Wachstumsstrategie. Im Juli 2010 hat ISRA die Graphikon Gesellschaft für Bildverarbeitung und Computergraphik mbH, mit Sitz in Berlin, erworben. Derzeit werden eine Reihe weiterer Akquisitionsprojekte bearbeitet.

Mit einem Auftragsbestand von 32 Mio. Euro und ausstehenden Angeboten an Kunden im Volumen von mehreren hundert Mio. Euro will ISRA im laufenden Geschäftsjahr 2010/2011 zweistellig bei Umsatz und EBT wachsen. (Ad hoc vom 15.12.2010) (15.12.2010/ac/n/nw)




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