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EnBW kann Ergebnis verbessern


12.11.2010
aktiencheck.de

Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Der Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg AG (ISIN DE0005220008 / WKN 522000) legte am Freitag die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate vor.

Demnach verbesserte sich der Außenumsatz im Berichtszeitraum auf 12,95 Mrd. Euro, was einem Plus von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 11,70 Mrd. Euro entspricht. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 1,91 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 1,42 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 15,1 Prozent auf 1,61 Mrd. Euro. Der Konzernüberschuss, in dem auch außerordentliche Effekte enthalten sind, lag in den ersten neun Monaten mit 1,25 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 712,8 Mio. Euro. Auf bereinigter Basis verbesserte sich der Konzernüberschuss im Vorjahresvergleich um 26,0 Prozent auf 903,6 Mio. Euro.

Positiv auf das Quartalsergebnis wirkte sich die spürbare gesamtwirtschaftliche Erholung und die damit einhergehende gestiegene Energienachfrage aus. So erhöhte sich der Stromabsatz des EnBW Konzerns im Zeitraum Januar bis September 2010 gegenüber dem Vorjahr um 23,1 Prozent auf 109,9 Milliarden Kilowattstunden.


"Das in den ersten neun Monaten in 2010 erzielte Ergebnis ist zufriedenstellend, sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den kommenden Jahren erhebliche finanzielle Mehrbelastungen auf uns zukommen. Diese Mehrbelastungen resultieren unter anderem aus der geplanten Kernbrennstoffsteuer und der im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke stehenden Vorauszahlungen in den Fonds zum Ausbau der erneuerbaren Energien", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis.

Wie der Konzern weiter ausführte, werde die Kernbrennstoffsteuer die EnBW sechs Jahre lang jährlich mit rund 440 Mio. Euro belasten. Die Vorauszahlungen in den Fonds zum Ausbau der erneuerbaren Energien werden in den nächsten zwei Jahren jeweils 65 Mio. Euro und danach vier Jahre lang je 43 Mio. Euro betragen. Weitere Mehrbelastungen resultieren aus dem sich verändernden Marktumfeld aufgrund sinkender Großhandelsmarktpreise sowie der ab 2013 anstehenden Vollauktionierung der CO2-Zertifikate.

"Diese Einschnitte sind empfindlich und markieren eine Zäsur. Da wir aber jeden Euro nur einmal ausgeben können, müssen wir nun unser Investitionsprogramm anpassen. In Folge der exogenen Einschnitte haben wir zudem ein konzernübergreifendes und nachhaltig wirkendes Programm zur Ergebnissicherung aufgelegt", so Villis.

Die Aktie von EnBW notiert aktuell mit einem Minus von 0,55 Prozent bei 36,10 Euro. (12.11.2010/ac/n/nw)



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