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20.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006219934 |
621993 |
- € |
- € |
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Jungheinrich gibt sich für 2010 optimistisch 14.04.2010
aktiencheck.de
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Jungheinrich AG (ISIN DE0006219934 / WKN 621993) präsentierte am Mittwoch im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die endgültigen Geschäftszahlen für das Fiskaljahr 2009 und geht für das laufende Fiskaljahr von einer deutlichen Ergebnisverbesserung aus.
Demnach sank der Konzernumsatz auf 1,68 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahreswert von 2,15 Mrd. Euro einem Minus von rund 22 Prozent entspricht. Dabei verzeichnete der auf Flurförderfahrzeuge spezialisierte Konzern im Inlandsgeschäft einen Umsatzrückgang von 16 Prozent, während man im Auslandsgeschäft einen Umsatzrückgang von 24 Prozent zu verzeichnen hatte. Für das Gesamtjahr 2009 konnte operativ ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Unter Einbeziehung der Einmalaufwendungen in Höhe von 80 Mio. Euro sank das EBIT auf -72 Mio. Euro, nachdem man im Vorjahr auf vergleichbarer Basis ein EBIT von +122 Mio. Euro verzeichnet hatte. Die entsprechende EBIT-Umsatzrendite fiel auf -4,3 Prozent (Vorjahr: +5,7 Prozent).
Das Ergebnis nach Steuern fiel auf -55 Mio. Euro, (Vorjahr: +77 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie sank auf -1,62 Euro (Vorjahr: +2,26 Euro).
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 15. Juni 2010 vorschlagen, für das Jahr 2009 eine Dividende von 0,12 Euro (Vorjahr: 0,55 Euro) je Vorzugsaktie und keine Dividende (Vorjahr: 0,49 Euro) je Stammaktie auszuschütten.
Wie der Konzern weiter ausführte, habe sich die im zweiten Halbjahr zu verzeichnende leichte Markterholung bei Flurförderzeugen in den ersten beiden Monaten des laufenden Fiskaljahres weiter fortgesetzt. Die weltweite Nachfrage stieg Konzernangaben zufolge in den Monaten Januar und Februar 2010 insgesamt um 31 Prozent. In diesem Zusammenhang habe Jungheinrich in den ersten beiden Monaten einen Anstieg beim Auftragseingangswert in allen Geschäftsbereichen von 4 Prozent auf 265 Mio. Euro verzeichnet.
"Neben der weiteren Konsolidierung des Konzerns richten wir uns in diesem Jahr auf beginnendes Wachstum mit einer Nachfragesteigerung im Neugeschäft ein. Hierfür gibt es erste Anzeichen aus dem Markt, die uns zuversichtlich stimmen", erläuterte Hans-Georg Frey. Für das Jahr 2010 rechnet Jungheinrich insgesamt mit einem gegenüber 2009 günstigeren Geschäftsverlauf. Dabei geht das Unternehmen in seiner konservativen Einschätzung von einer leichten Steigerung des Auftragseinganges auf rund 1,7 Mrd. Euro und des Konzernumsatzes auf über 1,7 Mrd. Euro aus. Dabei werde man unter Berücksichtigung der Konsolidierungsmaßnahmen 2010 wieder in die Gewinnzone zurückkehren, wobei man voraussichtlich ein positives operatives Ergebnis im unteren zweistelligen Millionenbereich erwirtschaften werde, so der Konzern.
Die Aktie von Jungheinrich gewinnt derzeit 1,83 Prozent auf 18,33 Euro. (14.04.2010/ac/n/nw)
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