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20.04/17:35 |
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WKN |
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| DE0005565204 |
556520 |
- € |
- € |
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Dürr legt Zahlen für das erste Halbjahr vor 06.08.2009
aktiencheck.de
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Die Dürr AG (ISIN DE0005565204 / WKN 556520) legte am Donnerstag die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vor. Dabei musste der auf Lackieranlagen spezialisierte Stuttgarter Konzern angesichts der anhaltenden Krise in der Automobilindustrie bei rückläufigen Umsatzerlösen einen deutlichen Ergebnisrückgang vorweisen.
Laut der Pressemitteilung des Konzerns habe der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtszeitraum bei 6,1 Mio. Euro gelegen, nach 24,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei habe man im Berichtszeitraum Einmalaufwendungen in Zusammenhang mit Restrukturierungen in Höhe von 3,5 Mio. Euro sowie eine Sonderabschreibung in Zusammenhang mit der Chrysler-Insolvenz verbucht. Beim Nachsteuerergebnis wurde hingegen ein Verlust von 6,6 Mio. Euro verzeichnet, nach einem Nachsteuergewinn von 10,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz habe mit 571,5 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau von 752,7 Mio. Euro gelegen, während der Auftragseingang von 876,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 506,8 Mio. Euro zurückgegangen sei. Im zweiten Quartal habe sich beim Auftragseingang indessen eine deutliche Belebung abgezeichnet. Dieser verbesserte sich gegenüber den beiden Vorquartalen um 40 Prozent auf 298,4 Mio. Euro.
"Im zweiten Quartal konnten wir mehrere größere Aufträge in der Lackiertechnik gewinnen, im kleinvolumigen Maschinenbaugeschäft verspürten wir ebenfalls eine Belebung. Um unsere Führungsposition im Markt weiter auszubauen, werden wir auch im jetzigen Umfeld weiter in neue Produkte investieren und daher unsere Entwicklungsausgaben erhöhen", erklärte der Vorstandschef Ralf Dieter.
Für das laufende Fiskaljahr erwartet Dürr ein um Einmaleffekte bereinigtes EBIT von 20 bis 30 Mio. Euro. Angesichts von Projektverzögerungen werde der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um bis zu einem Viertel sinken. Als positiv wurde die Tatsache gewertet, dass Automobilhersteller wichtige Investitionsprojekte nicht aufgegeben, sondern nur verschoben haben. Aus heutiger Sicht erwarte Dürr daher, dass der Auftragseingang den Umsatz im Jahr 2009 überschreiten werde.
Die Aktie von Dürr notierte zuletzt mit einem Plus von 0,97 Prozent bei 11,59 Euro. (06.08.2009/ac/n/nw)
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