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DE0007193500 719350 -   € -   €
 
 
 

Koenig & Bauer muss in den ersten fünf Monaten Umsatzrückgang hinnehmen


18.06.2009
aktiencheck.de

Würzburg (aktiencheck.de AG) - Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG (KBA) (ISIN DE0007193500 / WKN 719350) musste in den ersten fünf Monaten des laufenden Fiskaljahres einen Rückgang beim Umsatz sowie beim Auftragseingang hinnehmen.

Wie der im SDAX notierte Konzern am Donnerstag im Rahmen der Hauptversammlung erklärte, verzeichnete der Konzern in den ersten fünf Monaten des laufenden Fiskaljahres beim Auftragseingang ein Minus von 20,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Auftragsbestand Ende Mai war durch die Belebung des Bogengeschäfts mit 557,1 Mio. Euro hingegen etwas höher als zum Jahreswechsel. Beim Konzernumsatz verbuchte der Druckmaschinenhersteller gegenüber dem Vorjahreswert einen Rückgang von 34,7 Prozent auf 347,5 Mio. Euro, womit der Konzern 10,7 Prozent hinter den eigenen Planungen zurückliege. Vor diesem Hintergrund hänge das Erreichen des geplanten Jahresumsatzes von 1,2 Mrd. Euro von der Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten ab: "Für unser ambitioniertes Ziel, nach dem hohen Verlust des Vorjahres schon 2009 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, gibt es auch bei einem Umsatz unter 1,2 Mrd. Euro durchaus reelle Chancen", erklärte in diesem Zusammenhang der Vorstandsvorsitzende Helge Hansen. Im vergangenen Jahr lag der Konzernumsatz der Koenig & Bauer AG aufgrund der Finanz- und Konjunkturkrise mit 1,53 Mrd. Euro um gut 200 Mio. Euro unter dem Rekordumsatz des Jahres 2006 (1,74 Mrd. Euro) gelegen.


Hansen machte für die schleppende Entwicklung in den meisten Geschäftsbereichen die globalen Konjunktur- und Finanzprobleme verantwortlich. Dies gelte auch für den Absatz von Spezialmaschinen für Nischenmärkte. Einziger Fels in der Brandung sei derzeit der Banknotendruck, so der Vorstandschef.

Trotz der allgemeinen Krise sieht Hansen den Konzern gut aufgestellt: KBA sei ein solides und solventes Unternehmen und benötige keine "staatliche Stütze", wie eine Wirtschaftszeitung etwas vorschnell tituliert habe. Hansen: "Wir sind aber besorgt über eventuelle Wettbewerbsverzerrungen, die sich aus öffentlichen Hilfen ergeben können."

Die Aktie von Koenig & Bauer notiert aktuell mit einem Minus von 4,83 Prozent bei 8,87 Euro. (18.06.2009/ac/n/nw)




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