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ESCADA meldet vorläufige Halbjahreszahlen, PRIMERA-Verkauf führt zu Buchverlust 22.05.2009
aktiencheck.de
Aschheim bei München (aktiencheck.de AG) - Die ESCADA AG (ISIN DE0005692107 / WKN 569210) hat am Freitag die vorläufigen Halbjahreszahlen veröffentlicht. Zudem steht der Modekonzern vor dem Abschluss des im Dezember 2008 begonnenen Verkaufsprozesses für das Segment PRIMERA.
Der Aufsichtsrat stimmte in seiner heutigen Sitzung dem Abschluss von Vereinbarungen über die Veräußerung der Gruppe mit Sitz in Münster zu. Die PRIMERA GmbH & Co. KG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von ESCADA und umfasst die Marken apriori, BiBA, cavita und Laurèl. Die Unterzeichnung der entsprechenden Verträge ist in den nächsten Tagen geplant. Die Einzelheiten werden nach Abschluss bekannt gegeben.
Aufgrund des erwarteten Verkaufspreises hat sich für die Beteiligung von ESCADA an der PRIMERA GmbH & Co. KG ein weiterer Wertberichtigungsbedarf ergeben. Als Konsequenz dieser Wertberichtigungen ist im Einzelabschluss der ESCADA AG unter Berücksichtigung des für das Geschäftsjahr 2007/2008 ausgewiesenen Bilanzverlusts ein Verlust in Höhe von mehr als der Hälfte des Grundkapitals entstanden. Dieser ist darauf zurückzuführen, dass die von der ordentlichen Hauptversammlung am 28. April 2009 beschlossene Kapitalherabsetzung noch nicht in das Handelsregister eingetragen und daher noch nicht wirksam geworden ist.
Ungeachtet des eingeleiteten und in seinen Grundzügen am 23. April bekannt gemachten finanziellen Restrukturierungsprogramms wird der ESCADA-Vorstand unverzüglich eine Hauptversammlung einberufen, um dieser den Verlust anzuzeigen. Der genaue Termin der Hauptversammlung wird in Kürze mitgeteilt.
Die Geschäftsentwicklung von ESCADA blieb aufgrund des weiterhin negativen Marktumfelds in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwartungsgemäß unter dem Vorjahresniveau. Nach vorläufigen Zahlen lag der Halbjahresumsatz des Konzerns und des aufgegebenen Geschäftsbereichs PRIMERA zusammen mit 248,2 Mio. Euro um 16,1 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum und damit im unteren Bereich der Erwartungen. Der ESCADA Konzern verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2008/09 aufgrund der Trennung der ESCADA und PRIMERA Organisationen mit 151,0 Mio. Euro einen überproportionalen Umsatzrückgang von 23,9 Prozent gegenüber Vorjahr. Der ESCADA-Konzern weist ein vorläufiges negatives Halbjahresergebnis nach Steuern von 17,8 Mio. Euro aus, nach -6,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Berücksichtigung des aufgegebenen Geschäftsbereichs PRIMERA und der vorgenommen Bewertungsanpassung liegt das vorläufige Ergebnis nach Steuern bei -91,7 Mio. Euro nach -8,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
In seiner Prognose für das Gesamtjahr geht der Vorstand bei der Marke ESCADA weiterhin von einer rückläufigen Umsatzentwicklung im niedrigen zweistelligen Prozentsatz aus. Die negativen Auswirkungen auf das Ergebnis werden teilweise durch Kosteneinsparungen kompensiert.
Die ESCADA-Aktie schloss heute in Frankfurt bei 3,10 Euro (+8,01 Prozent). (22.05.2009/ac/n/nw)
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