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ESCADA meldet Verlust für Gesamtjahr 2007/08 und erstes Quartal 2008/09


17.03.2009
aktiencheck.de

Aschheim bei München (aktiencheck.de AG) - Der Modekonzern ESCADA AG (ISIN DE0005692107 / WKN 569210) gab am Dienstag bekannt, dass er im Geschäftsjahr 2007/08 (Bilanzstichtag: 31. Oktober) bei einem rückläufigen Umsatz einen höheren Verlust erwirtschaftet hat. Auch im ersten Quartal 2008/09 wurde ein Verlust ausgewiesen. Der Konzern plant nun eine Kapitalherabsetzung.

Den Angaben zufolge belief sich der Umsatz auf 582,1 Mio. Euro, was einem Rückgang um 15,2 Prozent zum Vorjahr entspricht. Währungsbereinigt betrug der Rückgang 13,1 Prozent. Dabei war die Geschäftsentwicklung von einem zunehmend schwierigen Marktumfeld für die Luxusgüterbranche geprägt, das durch die Finanzkrise noch verstärkt wurde. Die Ertragslage wurde zudem in Höhe von insgesamt 42,8 Mio. Euro durch Sondereinflüsse und Restrukturierungskosten sowie durch außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte, sonstige Vermögenswerte und latente Steuern beeinträchtigt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte aufgrund eines veränderten Ausweises 8,2 Mio. Euro (Vorjahr: 35,5 Mio. Euro). Darin enthalten sind negative Sondereinflüsse von 11,3 Mio. Euro (Vorjahr: 32,7 Mio. Euro), die für Personalmaßnahmen, die Beendigung von Geschäftsbeziehungen und für die vollständige Trennung der ESCADA und PRIMERA-Organisationen anfielen. Dabei ist zu beachten, dass diese Belastungen nicht mehr wie bisher in einer Sammelposition nach dem EBITDA als Einmalaufwendungen ausgewiesen werden, sondern den entsprechenden Kosten- und Ertragspositionen zugeordnet sind. Bereinigt um diese Sondereinflüsse und Restrukturierungskosten belief sich das EBITDA auf 19,5 Mio. Euro (Vorjahr: 68,2 Mio. Euro). Der Verlust nach Steuern betrug 70,3 Mio. Euro, nach einem Verlust von 27,0 Mio. Euro im Vorjahr.


Im ersten Quartal 2008/09 (November bis Januar) lag der Konzernumsatz mit 131,5 Mio. Euro um 7,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA von 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,8 Mio. Euro) enthält einen Ertrag in Höhe von 13,4 Mio. Euro aus dem Verkauf von nicht-betriebsnotwendigem Vermögen. Der Konzern weist ein negatives Quartalsergebnis nach Steuern von 6,3 Mio. Euro aus (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro).

Für das Gesamtjahr 2008/09 geht der Vorstand von einem Rückgang des Konzernumsatzes um einen hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentsatz aus.

Wie der Konzern weiter mitteilte, haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der ordentlichen Hauptversammlung am 28. April 2009 die Herabsetzung des Grundkapitals von 107,02 Mio. Euro auf 58,11 Mio. Euro vorzuschlagen. Die vereinfachte Kapitalherabsetzung soll dadurch erfolgen, dass ohne Veränderung der Aktienanzahl der rechnerische Anteil je Aktie am Grundkapital von derzeit 5,12 Euro auf 2,78 Euro reduziert wird. Die Kapitalmaßnahme erfolgt, um die Unterdeckung des gezeichneten Kapitals der ESCADA AG zu beseitigen. Die Unterdeckung ist durch den im Einzelabschluss der Gesellschaft ausgewiesenen Bilanzverlust für 2007/08 in Höhe von 48,9 Mio. Euro entstanden. Zudem wird durch die Senkung des rechnerischen Anteils je Aktie am Grundkapital die Ausgabe neuer Aktien erleichtert, da bei Kapitalerhöhungen der Ausgabepreis für neue Aktien nicht unter dem rechnerischen Anteil einer Aktie liegen darf, hieß es.

Die Aktie von ESCADA schloss gestern bei 2,06 Euro (+4,04 Prozent). (17.03.2009/ac/n/nw)



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