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-1,55 % |
20.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007856023 |
785602 |
- € |
- € |
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ElringKlinger passt Umsatz- und Ertragserwartungen an 19.01.2009
aktiencheck.de
Dettingen/Erms (aktiencheck.de AG) - Der Automobilzulieferer ElringKlinger AG (ISIN DE0007856023 / WKN 785602) meldete am Montag, dass der Konzernumsatz für das Geschäftsjahr 2008 aufgrund der Beiträge der jüngsten Akquisition der Schweizer SEVEX-Gruppe und der Beteiligungserhöhung an ElringKlinger Marusan voraussichtlich um knapp 9 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen wird. Das Unternehmen erreicht damit die Untergrenze der zuletzt reduzierten Umsatzerwartung für 2008.
Laut ElringKlinger wirkten sich negative Währungskurseffekte aus der Finanzierung der SEVEX-Übernahme in Schweizer Franken in Höhe von 5,0 Mio. Euro sowie zusätzliche Kosten für die Materialpreisabsicherung ergebnismindernd aus. Zudem belastete die im jüngsten Tarifabschluss festgelegte einmalige Sonderzahlung das Ergebnis im vierten Quartal 2008 mit 1,1 Mio. Euro. Die extreme Abschwächung der Fahrzeugnachfrage führte kurzfristig zu weiteren Abrufreduzierungen der Kunden, die sich zum Jahresende auch in einer spürbar abgeschwächten Nachfrageentwicklung bei den internationalen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften zeigte, hieß es.
Daher geht die Gruppe nach vorläufiger Einschätzung - unter Einbeziehung der SEVEX-Gruppe und ElringKlinger Marusan - für das Geschäftsjahr 2008 von einer um die Einmaleffekte Kaufpreisallokation (ca. 2,5 Mio. Euro), Mehrwert aus der Marusan-Beteiligungserhöhung (5,8 Mio. Euro) und tarifliche Sonderzahlung (1,1 Mio. Euro) bereinigten EBIT-Marge von 11 bis 12 Prozent aus. Ohne die Rückstellung für die Materialpreisabsicherung wird für 2008 eine bereinigte EBIT-Marge von 13 bis 14 Prozent erwartet. 2009 werden keine wesentlichen Absicherungskosten mehr anfallen.
Wie der Konzern weiter mitteilte, hat er wegen der weiteren Abschwächung der internationalen Fahrzeugmärkte zur Verbesserung der Ertragssituation in 2009 ein umfangreiches Kosteneinsparungsprogramm auf den Weg gebracht und rechnet daraus mit einem Einsparpotenzial von rund 10,0 Mio. Euro. Befristete Arbeitsverhältnisse werden in der Regel nicht verlängert. Kurzarbeit ist beantragt und soll ab 1. Februar umgesetzt werden. Weitere Kostenreduzierungen erzielt man durch Einsparungen bei den Sachkosten und durch Prozessoptimierungen. Die Investitionen werden von ca. 95 Mio. Euro in 2008 auf 40 bis 45 Mio. Euro in 2009 gesenkt. Rationalisierungsinvestitionen und Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen werden unvermindert fortgeführt.
Für 2009 geht ElringKlinger von einem spürbaren weiteren Rückgang der Pkw- und Lkw-Absatzzahlen aus. Bei einem Negativ-Szenario (Rückgang der Fahrzeugproduktion in Nordamerika und Europa von weiteren 20 bis 25 Prozent) geht man für das Gesamtjahr 2009 von einem Konzernumsatz von 580 bis 600 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von 8 bis 10 Prozent aus.
Die Aktie von ElringKlinger verliert derzeit 3,85 Prozent auf 6,25 Euro. (19.01.2009/ac/n/nw)
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