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H&R WASAG: EU-Kommission verhängt Bußgeld, Aktie unter Druck 01.10.2008
aktiencheck.de
Salzbergen (aktiencheck.de AG) - Die EU-Kommission hat im Rahmen eines Kartellverfahrens ein Bußgeld gegen die H&R WASAG AG (ISIN DE0007757007 / WKN 775700) verhängt.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, habe die Europäische Kommission Bußgelder in Höhe von insgesamt 36 Mio. Euro gegen Unternehmen der Hansen & Rosenthal-Gruppe und der H&R WASAG AG wegen wettbewerbswidriger Verhaltensweisen im Paraffinbereich in den Jahren 1994 bis 2005 verhängt. Hiervon entfallen 22 Mio. Euro auf die H&R Chemisch-Pharmazeutische Spezialitäten GmbH, eine Tochtergesellschaft der H&R WASAG AG, und 14 Mio. Euro auf Vertriebspartner, so der Konzern weiter. Eine Begründung der Festsetzung der Bußgelder stehe noch aus.
Der Vorstand des Konzerns sieht in Zusammenhang mit der Verhängung des Bußgeldes "erhebliche rechtliche Einwendungen, die bereits für das laufende Ermittlungsverfahren galten". Dies hat sich auch in der bilanziellen Behandlung als "contingent risk" niedergeschlagen. Gegen den Bußgeldbescheid werden nach Vorliegen der Begründung entsprechende verfahrensrechtliche Schritte eingeleitet, kündigte der Konzern weiter an.
Die Europäische Kommission hatte gegen die für alle am angeblichen Kartell Beteiligten ein Gesamtbußgeld von 600 Mio. Euro verhängt.
Die Aktie von H&R WASAG verliert aktuell 6,86 Prozent auf 15,49 Euro. (01.10.2008/ac/n/nw)
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