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Presse: IKB-Verkauf - Russischer Investor wollte bis zu 600 Mio. Euro bezahlen 22.08.2008
aktiencheck.de
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Verkauf der krisengeschüttelten Mittelstandsbank IKB Deutsche Industriebank AG (ISIN DE0008063306 / WKN 806330) an den Finanzinvestor Lone Star wirft einem Pressebericht zufolge Fragen auf.
Nach Informationen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) wollte der russische Investor Alexander Lebedew einen deutlich höheren Preis für die IKB bezahlen als der US-Finanzinvestor Lone Star. "Wir hätten substanziell in die IKB-Bank investiert, um ihren Fortbestand als funktionierende Mittelstandsbank zu sichern", sagte Lebedew der "WAZ". Die Rede ist von einem Betrag zwischen 400 und 600 Mio. Euro. Lone Star soll Finanzkreisen zufolge nur 150 Mio. Euro bezahlen. Lebedew hatte über seine Finanz-Holding NRC auch IKB-Chef Günther Bräunig und Vorstandsmitglied Andreas Leimbach über sein Interesse an der IKB schriftlich informiert.
Die mit dem Verkaufsprozess beauftragte US-Investmentbank Merrill Lynch & Co. Inc. (ISIN US5901881087 / WKN 852935) soll Lebedew im Juni aber eine Absage erteilt haben. Daraufhin schaltete er den früheren sowjetischen Präsidenten Gorbatschow ein. "Ich habe vor wenigen Wochen Michail Gorbatschow gebeten, bei bilateralen Gesprächen zwischen Deutschland und Russland unser Angebot für die IKB an die Bundesregierung weiterzugeben", sagte Lebedew gegenüber der Zeitung. Ein Vertreter der Bundesregierung habe ein späteres Treffen zugesagt. Der russische Milliardär und frühere KGB-Geheimdienstler Lebedew zeigt den Angaben zufolge weiterhin Interesse an der Mittelstandsbank.
Die Aktie der IKB notiert aktuell mit einem Minus von 0,35 Prozent bei 2,88 Euro. (22.08.2008/ac/n/nw)
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