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Presse: Sixt sieht dunkle Wolken aufziehen 12.08.2008
aktiencheck.de
Recklinghausen (aktiencheck.de AG) - Der Automvermieter Sixt AG (ISIN DE0007231326 / WKN 723132) betrachtet die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung mit wachsender Sorge.
"Das Vermietgeschäft geht nicht zurück, aber es gibt Warnzeichen am Horizont", sagte Vorstandschef und Großaktionär Erich Sixt im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Generell gilt: Das Risiko hat sich in den letzten Wochen erhöht", unterstrich der Unternehmer mit Blick auf die sinkenden Passagierzahlen der Fluggesellschaften. Sixt lebt stark von Geschäftsreisen und vermietet viele Autos an Flughäfen
Sollte sich die Konjunktur eintrüben und die Kunden weniger mieten, würde Sixt den Flottenbestand in Höhe von derzeit rund 70.000 Autos reduzieren. Weitere 70.000 Autos hat Sixt an Firmen verleast. Das im SDAX notierte Münchener Unternehmen sieht sich durch eine Wirtschaftskrise nicht gefährdet: "Ich bin seit 40 Jahren im Geschäft. Das wäre nicht meine erste Rezession", sagte der 64-Jährige. "Wenn ich auf etwas stolz bin, dann darauf, dass ich noch nie Verlust gemacht habe - das wird auch so bleiben."
Am Donnerstag wird der Konzern seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vorlegen.
Die Aktie von Sixt notiert aktuell mit einem Minus von 1,03 Prozent bei 24,05 Euro. (12.08.2008/ac/n/nw)
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