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MediGene übt Option für Anti-L1-Antikörper zur Krebstherapie aus, setzt Zusammenarbeit mit DKFZ fort 17.07.2008
aktiencheck.de
Martinsried (aktiencheck.de AG) - Die MediGene AG (ISIN DE0005020903 / WKN 502090) meldete am Donnerstag, dass die vor zwei Jahren vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg erworbene Option zur Entwicklung und Kommerzialisierung eines Antikörpers zur Behandlung verschiedener Krebsformen, u.a. Eierstockkrebs, nun wie vorgesehen ausgeübt wird.
Den Angaben zufolge erwirbt MediGene damit die weltweite Lizenz auf die Anwendung und Vermarktung von Anti-L1-Antikörpern in der Tumortherapie. Das Unternehmen und das DKFZ hatten im Juni 2006 eine zunächst auf zwei Jahre angelegte Kooperation zur therapeutischen Entwicklung monoklonaler Antikörper gegen den Tumormarker L1 begonnen, die nun fortgesetzt wird. Gleichzeitig mit dem Ausüben der Lizenzoption wird auch die Vereinbarung zwischen MediGene und der Celltrion Inc. (Südkorea) abgeschlossen, die Ende 2007 zur gemeinsamen Entwicklung und Kommerzialisierung des Antikörpers vorbereitet wurde. Der L1-Antikörper befindet sich im vorklinischen Entwicklungsstadium, hieß es.
Eine Forschungsgruppe um Prof. Peter Altevogt und Dr. Gerhard Moldenhauer am DKFZ hatte den Antikörper gegen L1 entwickelt und deren Anti-Tumoraktivität im Tiermodell bereits nachgewiesen. Im Rahmen der zweijährigen Kooperation wurde der Wirkmechanismus der Antikörper weiter untersucht und die Erprobung in der Klinik vorbereitet.
Bei der Entwicklung und Kommerzialisierung des Antikörpers wird MediGene mit Celltrion zusammenarbeiten. Im Rahmen der bereits am 28. November 2007 gemeldeten Kooperation soll Celltrion Kosten und Durchführung der Prozessentwicklung und der Produktion des Antikörpers bis einschließlich der klinischen Phase II übernehmen. Dafür wird Celltrion die exklusiven Entwicklungs- und Vermarktungsrechte für Asien einschließlich Japans sowie eine Option für die weltweiten Herstellungsrechte für Prüfmaterial für Phase III-Studien und für das vermarktete Produkt erhalten. MediGene behält die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte für sämtliche Länder außerhalb Asiens, insbesondere Europa und USA.
Die Aktie von MediGene gewinnt zurzeit 2,71 Prozent auf 5,31 Euro. (17.07.2008/ac/n/nw)
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