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MVV Energie auf Wachstumskurs


30.01.2002
aktiencheck.de

Das europaweit tätige Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen MVV Energie AG (WKN 725590), Mannheim, hat mit einem Umsatz von 1,18 Milliarden Euro (Vorjahr: 649 Millionen Euro) und einem operativen Ergebnis (EBIT) von 133 Millionen Euro (Vorjahr: 98 Millionen Euro) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/2001 (30. September) seine eigenen Planziele deutlich übertroffen. Hierzu der Wortlaut der Pressemitteilung:

Auf der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz betonte der Sprecher des Vorstandes des mittlerweile siebtgrößten deutschen Stromversorgers und sechstgrößten europäischen Fernwärmeunternehmens, Roland Hartung, am Mittwoch in Frankfurt, "dass die MVV Energie AG mit diesen Steigerungsraten von 82 Prozent beim Umsatz und 36 Prozent beim EBIT gegenüber dem Vorjahr ihren europäischen Wachstumskurs konsequent" fortsetze. Im Vordergrund stehen dabei auch zukünftig weitere Beteiligungen an nationalen und internationalen Energieverteilern, die Investitionen in Erneuerbare Energien und kerngeschäftsnahe Zukunftstechnologien, der Ausbau der Multi-Utility-Dienstleistungen sowie die Intensivierung des europaweiten Energiehandels.

Der Umsatz des Unternehmens hat sich damit seit seinem Börsengang 1999 von damals 563 Millionen Euro auf jetzt 1,18 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, die Zahl der Mitarbeiter stieg im gleichen Zeitraum von 2.152 auf 3.558. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und des einmaligen Erlöses aus dem Verkauf der Aktien der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der am 1. März stattfindenden Hauptversammlung neben der un-veränderten Dividende von 0,56 Euro auch einen Bonus von 0,19 Euro je Aktie vor. Roland Hartung hat gleichzeitig die im letzten Oktober veröffentlichten Wirtschaftsplan–Daten für das laufende Jahr bekräftigt, wonach die MVV Energie AG ihren Umsatz auf über 1,53 Milliarden Euro und das operative Betriebsergebnis (EBIT) auf 141 Millionen Euro steigern will.

Wesentlich beeinflusst wurde das Ergebnis des zurückliegenden Geschäftsjahres durch Einmal-Effekte wie die Konsolidierung neuer Mehrheitsbeteiligungen und den Verkauf der EnBW-Aktien, dessen Erlös nach Abzug des Buchwertes und entsprechender Aufwendungen insgesamt 111 Millionen Euro betrug. Die Mittel wurden genutzt, um Maßnahmen zur Stärkung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit durchzuführen. Die Neubewertungen in den Bereichen Gasnetze und Müllheizkraftwerk sowie sie Restrukturierungskosten der Technik – haben das EBIT mit 84 Millionen Euro belastet. Das Unternehmen erwartet durch diese Maßnahmen bereits im laufenden Geschäftsjahr positive Auswirkungen auf das Jahresergebnis.


Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) stieg um 27 Prozent auf 100 Millionen Euro. In der zum EBIT geringeren Steigerungsrate spiegelt sich, so das Unternehmen, der höhere Zinsaufwand aufgrund der Finanzierung der Beteiligung an der Energieversorgung Offenbach (EVO) wieder.

Das für die Dividendenzahlung maßgebliche Ergebnis je Aktie nach HGB erhöhte sich von 0,87 Euro auf 0,98 Euro, wovon nun im Rahmen der Dividendenzahlung einschließlich des einmaligen Bonus 0,75 Euro je Aktie, insgesamt 38 Millionen Euro, an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Roland Hartung: "Mit dieser Dividendenzahlung beteiligt die MVV Energie AG ihre Anteilseigner in beispielhafter Weise am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens und macht die Aktie bei einem stabilen Kursniveau zu einem attraktiven und renditestarken Investment". Bei der Berechnung des Jahresüberschusses nach IAS hingegen ist der Abschreibungsaufwand (z.B. Goodwill-Abschreibungen) nicht abzugsfähig. Hieraus resultiert die deutlich höhere Steuerquote von 56 Prozent. Dadurch ging der Jahresüberschuss nach IAS um 10 Prozent auf 43 Millionen Euro zurück, das Ergebnis je Aktie nach IAS sank von 0,95 Euro auf 0,76 Euro. Die Kapitalrentabilität ROCE (Return on capital employed) als Messgröße für den wirtschaftlichen Erfolg stieg im zu-rückliegenden Geschäftsjahr auf 13,6 Prozent gegenüber 12,4 Prozent im Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2000/2001 ist der MVV Energie AG in allen Segmenten trotz eines schwierigen Marktumfeldes ein deutlicher Umsatzsprung gelungen. Die Steigerungsraten lagen dabei zwischen 23,6 Prozent beim Gas und 161,2 Prozent bei Strom. Der Auslandsumsatz hat sich vor allem durch die neuen Beteiligungen in Polen und Tschechien auf 39 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Beim operativen Ergebnis (EBIT) kann die MVV Energie AG nach Bereinigung um einmalige Sondereinflüsse im Berichtsjahr und Vorjahr in allen Segmenten auf ein Wachstum zwischen 14,3 Prozent und 66,7 Prozent verweisen.

Für Roland Hartung sind diese Zahlen ein Beleg dafür, dass sich die MVV Energie AG im zurückliegenden Geschäftsjahr im scharfen Branchenwettbewerb erfolgreich behauptet hat: "Unserem Unternehmen ist es gelungen, sich als europaweit tätiges Verteiler- und Dienstleistungsunternehmen im Konzert der Großen und im Wettbewerb mit den Verbundunternehmen sowohl quantitativ als auch qualitativ positiv zu positionieren. Inzwischen gilt die MVV Energie AG als eines der innovativsten und er-folgreichsten Unternehmen der deutschen Energiebranche".

Mit individuellen Energielösungen aus einer Hand und mit weiteren Partnern im In- und Ausland will die MVV Energie AG die eigene Kundenbasis deutlich verbreitern und ihre starke Marktposition ausbauen. Gleichzeitig bekräftigte das Unternehmen seine Pläne, die Powerline-Technologie in Mannheim bis Ende des Jahres 2003 flächendeckend anzubieten und über die Tochtergesellschaft Power Plus Communications AG in Deutschland und Österreich zu vermarkten. In diesem Kalenderjahr will die MVV Energie AG ferner einen zweiten Börsengang durchführen, um den Streubesitzanteil der Aktie von derzeit 12,3 Prozent auf rund 25 Prozent zu erhöhen.




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