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cash.life meldet Zahlen zum ersten Quartal 2008


09.05.2008
Ad hoc

Pullach (aktiencheck.de AG) - Das Ankaufsvolumen des cash.life-Konzerns (ISIN DE0005009104 / WKN 500910) ist im ersten Quartal um 33,7% gegenüber Q1 2007 auf 103,8 Millionen Euro zurückgegangen. Damit hat sich der seit Mitte 2007 beobachtbare Trend fortgesetzt. Allerdings wurden auch die Ankaufskriterien verschärft. Bezogen auf Retailpolicen belief sich das Ankaufsvolumen auf 70,5 Millionen Euro (Q1 2007: 118,8 Millionen Euro); 31,1 Millionen Euro (Q1 2007: 27,0 Millionen Euro) entfielen auf den Ankauf von Großpolicen; 2,2 Millionen Euro (Q1 2007: 10,7 Millionen Euro) wurden an Dritte vermittelt.

Die Umsatzerlöse für diesen Zeitraum verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht auf 74,3 Millionen Euro (+6,7%). Die Servicing-Fees legten dabei um gut 19% auf 2,1 Millionen Euro zu. Die operativen Aufwendungen summierten sich in den ersten drei Monaten 2008 auf 5,0 Millionen Euro (Q1 2007: 8,5 Millionen Euro). Darin enthalten sind Maklerprovisionen in Höhe von 0,8 Millionen Euro (Q1 2007: 1,2 Millionen Euro). Der starke Rückgang der operativen Kosten ist Folge der bereits umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im ersten Quartal deutlich auf 5,0 Millionen Euro (Q1 2007: 0,0 Millionen Euro).


Das Finanzergebnis belief sich im ersten Quartal 2008 auf -10,1 Millionen Euro nach -3,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Aufgrund des größeren Handelsbestandes und gestiegener Kapitalmarktzinsen erhöhte sich der Zinsaufwand dabei auf 5,4 Millionen Euro (Q1 2007: 3,6 Millionen Euro). Darüber hinaus kam es infolge der Zinsentwicklung zu einem Wertverlust des Derivateportfolios. Dies führte zu einem zusätzlichen Finanzaufwand in Höhe von 5,0 Millionen Euro (Q1 2007: 0,4 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel im ersten Quartal mit -5,1 Millionen Euro (Q1 2007: -3,5 Millionen Euro) entsprechend negativ aus. Das um die Marktwertschwankungen der Derivate bereinigte EBT, das die operative Entwicklung des cash.life-Konzerns besser widerspiegelt, war mit -0,1 Millionen Euro (Q1 2007: -3,1 Millionen Euro) dagegen nahezu ausgeglichen.

Nach Steuern erwirtschaftete der cash.life-Konzern im ersten Quartal 2008 einen Verlust in Höhe von 3,6 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 1,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Daraus resultierte ein Ergebnis je Aktie von -0,42 Euro (Q1 2007: -0,20 Euro).

Der mit Rahmenverträgen hinterlegte Auftragsbestand betrug zum 31. März 2008 rund 248 Millionen Euro. Die operativen Kosten sollen ohne Berücksichtigung der anfallenden Maklerprovisionen 2008 um zumindest 6 Millionen Euro von rund 24 Millionen Euro auf 18 Millionen Euro sinken. Im Zuge der Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung wurden auch die Perspektiven der Aktivitäten in Österreich kritisch analysiert, mit dem Ergebnis, dass die österreichische Tochtergesellschaft cash.life international Vertriebsgesellschaft mbH und damit der Standort Wien geschlossen wird. (Ad hoc vom 09.05.2008) (09.05.2008/ac/n/nw)



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