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Schuler will Dividende stabil halten


18.12.2001
Ad hoc

Der Vorstand der Schuler AG (WKN 721063) wird Aufsichtsrat und Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2000/2001 (30. September) eine unveränderte Dividende von Euro 0,50 je Vorzugsaktie vorschlagen. Der konsolidierte Konzernumsatz stieg 2000/2001 um 7,9% auf Euro 749,0 Mio. (Vorjahr Euro 694, 2 Mio.). Der Auftragseingang reduzierte sich wegen der konjunkturellen Abkühlung vor allem in den relevanten ausländischen Märkten um 31,8% auf Euro 571,5 Mio. Der Auftragsbestand lag am 30. September 2001 mit Euro 614,7 Mio. um 22,4% unter dem Vorjahreswert. Die Ertragslage des Konzerns wurde 2000/2001 außer von der abgeschwächten Konjunktur auch von außerplanmäßigen Belastungen in den Bereichen Hydraulic Press Systems und Hydroforming beeinflußt. Das vorläufige Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verringert sich auf Euro 25,6 Mio. (Vorjahr Euro 40,9 Mio.). Daraus ergibt sich ein Konzernjahresüberschuß von Euro 4,2 Mio. (Vorjahr Euro 20,1 Mio.).

Im vorläufigen Abschluß der Schuler AG sinkt der Jahresüberschuß dagegen nur geringfügig von Euro 15,9 Mio. auf Euro 14,0 Mio. Dieses Ergebnis bildet die Grundlage, erneut eine Dividende von Euro 0,50 je Vorzugsaktie vorzuschlagen. Nachdem die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 30. September 2001 von Euro 331,8 Mio. auf Euro 166,9 Mio. halbiert werden konnten, verminderte sich die Bilanzsumme von Euro 653,8 Mio. auf Euro 495,2 Mio. Dadurch stieg die Eigenkapitalquote im Konzern von 18,3 auf 23,1%. Der Hauptaktionär der Schuler AG, die Schuler-Beteiligungen GmbH, hat sich nach Beratungen mit Investmentbanken entschieden, wegen der derzeitigen Situation am Kapitalmarkt von einer Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien vorerst abzusehen. Ferner hat der Aufsichtsrat der Bitte des für die Bereiche Hydraulic Forming Systems und Hydroforming zuständigen Vorstandsmitglieds Wolfgang Feil (57) entsprochen, ihn zum 30. September 2002 vorzeitig von seinen Aufgaben zu entbinden. Wegen der weiter bestehenden konjunkturellen Unwägbarkeiten schätzt der Vorstand die Aussichten für 2001/2002 insgesamt eher verhalten ein. Gleichwohl zeichnet sich seiner Ansicht nach bereits eine weltweit zunehmende Projekttätigkeit ab, die in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres wieder steigende Auftragseingänge erwarten läßt.


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