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Deutsche Real Estate erwirbt weitere Logistikimmobilie, meldet Grunderwerbsteuerbelastung


27.07.2007
aktiencheck.de

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Real Estate AG (ISIN DE0008055021 / WKN 805502), ein Unternehmen für Immobilieninvestments und aktives Immobilienmanagement in den Bereichen Büro, Einzelhandel und Logistik, teilte am Freitag mit, dass sie heute einen Vertrag zur Übernahme einer weiteren Logistikimmobilie in Hamburg-Billbrook unterzeichnet hat.

Den Angaben zufolge besteht der Logistikkomplex im Osten Hamburgs aus sechs Gebäuden mit einer Grundstücksfläche von 44.614 Quadratmetern und einer vermietbaren Fläche von 23.531 Quadratmetern. Das zu 91,5 Prozent an zwei international agierende Logistikkonzerne, einen Baudienstleister und den Zoll vermietete Objekt wird für 15,88 Mio. Euro erworben und erbringt auf dem aktuelle Ausbau- und Vermietungsstand jährliche Mieteinnahmen von rund 1,2 Mio. Euro, hieß es.


Wie die Gesellschaft bereits gestern Abend bekannt gab, haben Nachforschungen am 23. Juli zu dem Ergebnis geführt, dass gegen Töchter der Deutsche Real Estate AG wegen Transaktionen im Aktionärskreis in den Jahren 2002 bis 2006 wahrscheinlich Grunderwerbsteuer festgesetzt werden wird. Für die Steuer wird eine Rückstellung von ca. 7,8 Mio. Euro gebildet; der entsprechende Aufwand wird das Konzernergebnis nach IFRS des ersten Halbjahres 2007 belasten.

Der künftige Großaktionär Summit Group habe nun Rechte, die er aus dem Vertrag über den Kauf der Aktienmehrheit habe, unter aufschiebenden Bedingungen an die Gesellschaft abgetreten. Dadurch werde die Gesellschaft von mindestens 75 Prozent der durch die Grunderwerbsteuer verursachten Belastung befreit. Damit verbleibe eine Nettoauswirkung auf das Eigenkapital des Deutsche Real Estate-Konzerns nach IFRS von voraussichtlich nicht mehr als 1,9 Mio. Euro.

Die Aktie der Deutsche Real Estate verliert in Frankfurt aktuell 3,13 Prozent auf 3,10 Euro. (27.07.2007/ac/n/nw)




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