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Schuler meldet Zahlen zum Geschäftsjahr 2005/06 14.02.2007
Ad hoc
Göppingen (aktiencheck.de AG) - Bei einer weiterhin spürbar zurückhaltenden Investitionsneigung der Hauptkunden aus der Automobilindustrie beliefen sich die Umsatzerlöse im Schuler-Konzern (ISIN DE0007210635 / WKN 721063) im Geschäftsjahr 2005/06 mit EUR 563,4 Mio. auf Vorjahresniveau. Mit dem Konzernprogramm SPEED stellte sich Schuler erfolgreich auf die Herausforderungen der sich ändernden Märkte ein. Dafür erforderliche einmalige Aufwendungen von EUR 17,9 Mio. führten zu einem negativen Konzernergebnis in Höhe von EUR 9,5 Mio.
Daher empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat, für das Geschäftsjahr 2005/06 auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten. Mit dem konsequenten Ausbau des Non-Automotive- und des Zuliefergeschäfts sowie Effizienzverbesserungen und Produktneuheiten sieht sich Schuler für künftiges ertragsstarkes Wachstum gerüstet. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand wieder positive Ergebnisse.
Umsatz auf Vorjahresniveau
Der konsolidierte Umsatz des Schuler-Konzerns betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 563,4 Mio. gegenüber EUR 561,6 Mio. im Vorjahr.
Der konsolidierte Auftragseingang ging im Berichtszeitraum um 5,8% von EUR 547,7 Mio. auf EUR 515,7 Mio. zurück. Der Auslandsanteil der Bestellungen betrug 68,9% gegenüber 72,2% im Vorjahr.
Positives EBIT ohne Sondereffekte
Der Schuler Konzern erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ohne Sondereffekte in Höhe von EUR 16,9 Mio. Damit liegt der Wert um 28% über dem des Vorjahres von EUR 13,2 Mio.
Im Geschäftsjahr 2005/06 hat Schuler große Anstrengungen zur Steigerung der Ertragskraft unternommen. Dabei wurden bewusst kurzfristige Effekte gegen langfristig strategieorientierte Maßnahmen abgewogen. Einmalige Aufwendungen in Höhe von EUR 17,9 Mio. im Zusammenhang mit dem im Mai 2006 aufgelegten Konzernprogramm SPEED führten insgesamt zu einem negativen EBIT in Höhe von EUR 1,1 Mio. und zu einem negativen Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 9,5 Mio.
Gleichzeitig konnte jedoch die Nettoverschuldung zum Bilanzstichtag 30. September 2006 gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 164,8 Mio. um 37,6% auf EUR 102,8 Mio. zurückgeführt werden.
Verzicht auf Dividendenausschüttung
Vorstand und Aufsichtsrat der Schuler AG werden der Hauptversammlung am 29. März 2007 aufgrund des negativen Konzernergebnisses vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2005/06 auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten.
Mitarbeiterzahl zurückgegangen
Zum 30. September 2006 beschäftigte der Schuler Konzern 3.606 Mitarbeiter (inklusive Auszubildende). Das sind 91 Beschäftigte weniger als am Vorjahresstichtag.
Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2006/07 erwartet der Schuler-Konzern keine wesentliche Veränderung der Investitionstätigkeit der internationalen Automobilindustrie. Chancen bieten sich im Bereich Service, vor allem beim Umbau und der Modernisierung bestehender Anlagen, sowie im Ersatzteilgeschäft. In diesen Geschäftsfeldern verfügt Schuler aufgrund der hohen Anzahl installierter Anlagen über gute Voraussetzungen. Bei den Teilezulieferern der Automobilindustrie steigt der Bedarf an Presswerksausrüstungen deutlich an, da der Wertschöpfungsanteil der Zulieferer im Automobilbau weiter zunimmt. Auch den Non-Automotive-Bereich wird Schuler weiter konsequent ausbauen.
Insgesamt geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2006/07 von einer Geschäftsentwicklung auf dem Niveau des Vorjahres aus. Aufgrund der frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und dem Ausbau der Wachstumsbereiche sieht sich Schuler gut aufgestellt und erwartet daher bereits für das laufende Geschäftsjahr wieder positive Ergebnisse.
Tobias Apfel Leiter Unternehmenskommunikation Schuler AG Tel.: 07161-66829 (14.02.2007/ac/n/nw)
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