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EnBW begrüßt Wettbewerbsbemühungen der EU-Kommission


10.01.2007
aktiencheck.de

Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Der Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg AG (ISIN DE0005220008 / WKN 522000) meldete am Mittwoch, dass er die Zielsetzung des EU-Kommissionsvorsitzenden José Manuel Barroso, den Wettbewerb im Europäischen Energiebinnenmarkt fördern zu wollen, ausdrücklich begrüßt.

Die EnBW setzt sich nach eigenen Angaben seit der Marktöffnung für einen funktionierenden Wettbewerb im Energiemarkt ein. Bereits vor Jahren habe sie einen Regulator in Deutschland gefordert und mit Yello im Strommarkt wichtige Wettbewerbsimpulse gesetzt. Mit ihrem Vorschlag zur Einführung einer Anreizregulierung habe sie eine Vorreiterrolle im Energiemarkt eingenommen. Mit dem deutschen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), welches den Gedanken der Anreizregulierung aufgegriffen hat, und mit der geplanten Kraftwerksanschlussverordnung werde in Deutschland der Weg der Liberalisierung konsequent fortgeschritten.


Dieser noch in der Entstehung begriffene Ordnungsrahmen hat bisher naturgemäß noch keine ausreichende Wirkung entfalten können. Vor diesem Hintergrund erscheint es der EnBW unsinnig, auf europäischer Ebene neue Mechanismen zu entwickeln, bevor die deutschen Gesetze zu greifen begonnen haben. Deshalb plädiert die EnBW dafür, die Wirkungen der nationalen Maßnahmen zunächst abzuwarten und weist die Forderungen nach weiteren Entflechtungsschritten zurück. Eine eigentumsrechtliche Entflechtung ist in Deutschland weder sinnvoll noch geboten. Zudem ist die geforderte Enteignung der Netze mit den deutschen Gesetzen nicht vereinbar.

Positiv bewertet die EnBW auch die Bemühung der Kommission um eine Intensivierung des grenzüberschreitenden Stromhandels. Eine engere Zusammenarbeit zwischen den nationalen Regulierungsbehörden und eine Harmonisierung ihrer Kompetenzen können diesem Ziel dienlich sein.

Die Aktie von EnBW notiert in Frankfurt derzeit unverändert bei 50,00 Euro.
(10.01.2007/ac/n/nw)



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