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EnBW stellt Antrag auf Übertragung von Reststrommengen auf Kernkraftwerk Neckarwestheim I


21.12.2006
aktiencheck.de

Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - Der Stromversorger EnBW Energie Baden-Württemberg AG (ISIN DE0005220008 / WKN 522000) gab am Donnerstag bekannt, dass die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) beim Bundesumweltministerium einen Antrag auf Reststrommengenübertragung für das Kernkraftwerk Neckarwestheim I (GKN I) gestellt hat.

Beantragt wurde die Übertragung von insgesamt 46,9 Terawattstunden (46,9 Milliarden Kilowattstunden) aus dem Reststrommengenkontingent des Kernkraftwerks Neckarwestheim II (GKN II). Mit der Übertragung dieser Strommenge ergibt sich für GKN I rechnerisch eine voraussichtliche Verlängerung der Betriebszeit um ca. acht Jahre, also voraussichtlich bis zum Jahr 2017. In Folge dieser Reststrommengenübertragung verkürzt sich gleichzeitig auch die rechnerische Betriebszeit des abgebenden Kernkraftwerks GKN II um ca. fünf Jahre, also voraussichtlich ebenfalls bis zum Jahr 2017. Mit dem Antrag nimmt die EnKK ihr im Atomgesetz ausdrücklich verbrieftes Recht wahr, die Übertragung von Strommengenkontingenten von einem Kraftwerk auf ein anderes zu beantragen.

Durch die beantragte Strommengenübertragung bleibt die bisherige Konstellation einer Doppelblockanlage am Standort Neckarwestheim längstmöglich erhalten und ermöglicht damit die maximale Nutzung der daraus resultierenden Synergien zugunsten von Sicherheit und Wirtschaftlichkeit über alle Betriebsphasen. Die gleichzeitige Beendigung des Leistungsbetriebs von GKN I und GKN II hat den zusätzlichen Vorteil, dass GKN II nicht solitär laufen und schließlich als letztes Kernkraftwerk in Deutschland stillgelegt wird. Die Möglichkeiten auf dem Beschaffungsmarkt verbessern sich dadurch ebenfalls, wie auch die Wirtschaftlichkeit von Nachbetriebs-, Stilllegungs- und Rückbauphase. Der Betrieb als Doppelblockanlage ist zudem vor allem auch sicherheitstechnisch von großem Vorteil. Der Einsatz desselben Personals in beiden Blöcken führt zu einer Summierung, Sicherung und Rückkopplung von Erfahrung und Know-how und optimiert damit Instandhaltung und Betriebsführung. Für die Region bedeutet dieser Schritt eine langfristige Sicherung von mehr als 400 Arbeitsplätzen am Standort Neckarwestheim und gleichzeitig den Erhalt eines wesentlichen Wirtschaftsfaktors. Baden-Württemberg bewahrt sich mit dieser Übertragung seine zuverlässige, CO2-arme und sichere Stromversorgung im Land und die Bundesrepublik eine international wettbewerbsfähige Energieversorgung.

Die Aktie der EnBW notiert in Frankfurt nahezu unverändert bei 50,43 Euro (-0,04 Prozent). (21.12.2006/ac/n/nw)


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