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Leica Camera Nachsteuergewinn 31.08.2001
aktiencheck.de
Die Leica Camera Gruppe (WKN 646000) beendet ihr erstes Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 mit leicht gesteigertem Nachsteuergewinn. Näheres entnehmen Sie bitte der aktuellen Pressemitteilung:
Die Leica Camera Gruppe, Solms, hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 (31. März) mit einer Steigerung des Gewinns nach Steuern um 136.000 € auf 160.000 € abgeschlossen. Der Umsatz in den Monaten April bis Juni reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6% auf 34,2 Mio €. Der plangemäße Start in das neue Geschäftsjahr bestätigt die Erwartungen des Vorstands der Leica Camera AG, im dritten Jahr der Restrukturierung den Nachsteuergewinn zu verdoppeln. Bedingt durch die zum Beginn des Geschäftsjahres erfolgte Verselbstständigung der Minox GmbH sowie das vorübergehende Fehlen von digitalen Compact-Kameras, plant das Unternehmen für den 12-Monats-Zeitraum einen leicht rückläufigen Umsatz. Der Aufwand für Forschung & Entwicklung wurde um 168.000 € auf 1,6 Mio € gesteigert.
Beginnend mit dem neuen Kalenderjahr plant das Unternehmen die Vorstellung strategischer Produktneuheiten, insbesondere in den Produktgruppen Sportoptik und digitale Compact - Kameras. Das Betriebsergebnis betrug im Berichtszeitraum 815.000 €, nach 889.000 € im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf 204.000 €, gegenüber 221.000 € in der Vorjahresperiode. Das außerordentliche Ergebnis von 23.000 € stellte gegenüber Vorjahr eine Verbesserung um 66.000 € dar. Zusammen mit geringeren Steuern in den ausländischen Beteiligungsgesellschaften ergab sich die genannte Ergebnisverbesserung im Nachtsteuerergebnis von 24.000 € im Vorjahr auf 160.000 €. Umsätze nach Produktgruppen Die Umsätze mit den Systemkameras gingen leicht – um 3,0% – auf 15,8 Mio € zurück. Die Kameras und Objektive des Leica M-Systems sowie die Neuauflage der Leica 0-Serie aus den Jahren 1923/24 entwickelten sich insgesamt positiv.
Die 4.000 Exemplare dieses historischen Kameramodells sind auf Herstellerseite vollständig vergriffen, so dass keine neuen Aufträge mehr angenommen werden. Der geplante Rückgang bei den Kameras und Objektiven des Spiegelreflexsystem Leica R fiel weniger stark aus als die Reduzierung des Weltmarktes für hochwertige Spiegelreflexkameras. Durch das vorübergehende Fehlen digitaler Modelle reduzierte sich der Umsatz der Compact - Kameras um 44,2% auf 3,2 Mio €. Im Juli 2001 hat das Unternehmen mit der japanischen Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Osaka, einen Grundlagenvertrag über die gemeinsame Entwicklung und Fertigung von digitalen Kameras abgeschlossen. Die Vorstellung der ersten Leica Produkte aus der Partnerschaft ist für das Frühjahr 2002 geplant.
Mit einem Wachstum um 16,1% auf 7,9 Mio € zeigte die Produktgruppe Sportoptik eine positive Umsatzentwicklung. Die Geschäftstätigkeit mit Ferngläsern, Spektiven und Entfernungsmessern wird durch den Aufbau einer europäischen Vertriebsstruktur für die relevanten Zielgruppen gestärkt. Besser als die Marktentwicklung insgesamt zeigten sich die Umsätze mit Projektoren, die mit 1,5 Mio € nur 6,4% unter dem Vorjahr lagen. Umsatz nach Regionen Die Umsätze in Europa reduzierten sich um 12,0% auf 17,5 Mio €, der deutsche Markt war mit einem Rückgang um 6,6% auf 8,9 Mio € stabiler als die europäischen Auslandsmärkte. Vor allem die positive Entwicklung in China und Korea führte zu einem Wachstum um 25,4% auf 7,5 Mio € in der Region Asien und Australien. Die Länder des nordatlantischen Freihandelspaktes NAFTA wiesen einen um 15,1% auf 8,7 Mio € reduzierten Umsatz auf. Die ordentliche Hauptversammlung der Leica Camera AG findet am 27. September 2001 in Solms statt.
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