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Concord Effekten Halbjahresbericht


09.08.2001
Ad hoc

Die im S-Dax an der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Investmentbank Concord Effekten AG (WKN 541020), Frankfurt am Main, hat im ersten Halbjahr 2001 ein Konzernergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Goodwill-Abschreibung und anteiliger Anlaufverluste für die Lupus alpha Asset Management GmbH in Höhe von EUR 2,7 Mio. erzielt.

In diesem Ergebnis sind Abschreibungen aus dem Beteiligungsgeschäft in Höhe von EUR 7,37 Mio. bereits enthalten. Die Erträge resultieren im wesentlichen aus dem Aktien- und Rentenhandel sowie aus Beteiligungsveräußerungen. Die Goodwill Abschreibungen des Konzerns betragen EUR 1,78 Mio. Die übernommene Anschubfinanzierung für die Lupus alpha Asset Management GmbH, an der die Concord Effekten AG eine 50 %ige Beteiligung hält, beläuft sich planmäßig auf EUR 1,84 Mio. Diese Anlaufinvestitionen sollen ab 2002 voll an die Concord Effekten AG zurückfließen. Lupus alpha hat sich trotz schwierigem Marktumfeld erfolgreich und planmäßig entwickelt. Das DVFA-Ergebnis je Aktie beträgt EUR -0,32 (nach Aktiensplit).

Unter dem Einluß der weltweit anhaltend schwachen Wirtschafts- und Kapitalmärkte hat die Ertragsdynamik des Concord Konzerns damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (EUR 21,14 Mio.) deutlich abgenommen. Um diesem Kapitalmarktumfeld erfolgreich zu begegnen, hat der Vorstand erhebliche Kostensparmaßnahmen eingeleitet. Die schwache Marktphase sieht der Vorstand zudem als Chance für die langfristige Steigerung der Effizienz und für den Ausbau der eigenen Marktanteile.

Die zu Anfang des Jahres veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2001, die von einem Konzerngewinn vor Steuern in Höhe von EUR 20 Mio. ausging, hatte der Vorstand unter der Erwartung sich im zweiten Halbjahr 2001 erholender Märkte aufgestellt. Vor dem Hintergrund der andauernden Schwächephase der Kapitalmärkte läßt sich diese Prognose nicht länger aufrechterhalten.


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