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Springer: Bundeskartellamt äußert Bedenken gegen ProSieben-Übernahme 18.11.2005
aktiencheck.de
Der Medienkonzern Axel Springer AG (ISIN DE0005501357 / WKN 550135), Europas größtes Verlagshaus, musste heute einen Rückschlag bezüglich der Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG (ISIN DE0007771172 / WKN 777117) eingestehen.
Im Hinblick auf den von der Axel Springer AG beabsichtigten Erwerb der ProSiebenSat.1 Media AG hat das Bundeskartellamt demnach den beteiligten Unternehmen im Wege einer Zwischenmitteilung heute mitgeteilt, dass nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen die Voraussetzungen für eine Untersagung des Zusammenschlusses vorliegen.
Nach Auffassung des Bundeskartellamts würden sich durch den Zusammenschluss die Wettbewerbsbedingungen auf dem Fernsehwerbemarkt verschlechtern, weil die Axel Springer AG durch den Zusammenschluss mit ProSiebenSat.1 Media mit Bertelsmann gleichzöge. Durch den Zusammenschluss stünden sich nach Auffassung des Bundeskartellamts zwei symmetrische Konzerne gegenüber, die sich keinen Wettbewerb mehr machen würden.
Darüber hinaus führe der Zusammenschluss zur Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung der Axel Springer AG auf dem Lesermarkt für Kaufzeitungen und auf dem Markt für Anzeigen in bundesweiten Tageszeitungen.
Axel Springer gab des Weiteren bekannt, dass man nun die von dem Bundeskartellamt vorgetragenen Gründe analysieren und prüfen werde, auf welche Weise eine Freigabe des Zusammenschlussvorhabens erreicht werden kann.
Die Aktie der Springer AG schloss am 107,00 Euro.
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