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Bau-Verein zu Hamburg GJ 2000 15.05.2001
aktiencheck.de
Die Bau-Verein zu Hamburg Aktiengesellschaft (WKN 517900) hat eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr (GJ) 2000 Konzern-Umsatzerlöse in Höhe von 217,4 Mio. DM (i.Vj.: 328,2 Mio. DM) erzielt. Der Konzernjahresüberschuß lag bei 11,1 Mio. DM gegenüber 18,7 Mio. DM im Vorjahr. Das entspricht einem Ergebnis von 0,77 Euro pro Aktie. Damit konnte das Unternehmen nicht an die Werte des Rekordgeschäftsjahres 1999 anknüpfen. Ursache für diese Entwicklung war die drastisch zurückgegangene Nachfrage nach Wohnimmobilien durch die Kapitalanleger im vierten Quartal. Alle anderen Bereiche - auch der neue Standort Rhein / Main - entwickelten sich zur Zufriedenheit des Bau-Vereins.
Wie der Vorstand der Bau-Verein zu Hamburg Aktiengesellschaft, Kai-Michael Dudda und Rolf-Alexander Schellenberg, anläßlich der heutigen Bilanzpressekonferenz erklärte, ist das Unternehmen mit dem erzielten Ergebnis des Jahres 2000 nicht zufrieden, ist jedoch der Ansicht, dass sich angesichts der Marktbedingungen des Jahres 2000 der Abschluß gleichwohl sehen lassen kann.
Erfreulich entwickelte sich das Immobilienvolumen. Die Wohn- und Nutzfläche des Bestands- und Bestandsentwicklungs-Portfolios stieg um 31 % auf 477.777 qm. Der Substanzwert (Net Asset Value) der Unternehmensgruppe konnte weiter ausgebaut werden und stieg auf 286 Mio. DM nach 275 Mio. DM im Vorjahr. Das entspricht einem Net Asset Value von 19,05 € pro Aktie.
Für das Jahr 2001 äußerte sich der Vorstand des Bau-Vereins optimistisch und rechnet mit einer deutlichen Erhöhung von Umsatz und Ergebnis. Der Markt der Bestandsentwicklung ist ein Zukunftsmarkt mit großem Wachstumspotenzial. Die Verabschiedung des Altersvermögensgesetzes wird sich positiv auf den Erwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien auswirken. Die Immobilienaktie, die die Vorteile einer Immobilie und einer Aktie in sich vereint, wird von den neuen betrieblichen Pensionsfonds profitieren.
Im Bereich Bestandsentwicklung erwartet der Bau-Verein deutliche Impulse für das Jahr 2001 vom Vertriebsbeginn des neuen Großprojektes "heidberg-villages" am Standort Hamburg. Auf einem Areal von 192.000 qm sollen bis voraussichtlich Ende 2004 524 neue Reihenhäuser und Wohnungen entstehen.
Aufgrund der derzeit günstigen Wachstumschancen schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, in diesem Jahr auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten und mit dem höheren Eigenkapital das Wachstum zu forcieren.
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