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Porta Systems Verlust


18.04.2001
Ad hoc

Die Porta Systems AG (WKN 696560) mit Sitz im westfälischen Porta Westfalica muß das schlechteste Ergebnis ihres Bestehens verkünden. Mit 13,856 Millionen DM Verlust im Konzern (Konzernumsatz im Rumpfwirtschaftsjahr 2000: 72.368.304 DM) und 9,613 Mio. DM Verlust in der Porta Systems AG fiel das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres 2000 (vom 01.04.2000 bis 31.12.2000) schlechter als erwartet aus.

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Als Gründe für das erneut schlechte Ergebnis verweist die Porta Systems AG einerseits auf den nach wie vor massiven baukonjunkturbedingten Umsatzrückgang, andererseits auf die Abwertung von Beteiligungsansätzen im abgelaufenen Geschäftsjahr.


Der deutsche Fenster- und Haustürenmarkt, seit nunmehr 1995 im Sturzflug nach unten, hat sich auch im Jahr 2000 nicht fangen können. Dieses findet seinen Niederschlag im o.a. Ergebnis, denn nach wie vor ist vor allem der Sektor der Neubauten im Ein- und Zweifamilienbereich, einem Standbein der Porta Systems AG, von der Bauflaute betroffen.

Deutlich erschwerend wirkte sich für die Porta Systems AG im abgelaufenen Geschäftsjahr aus, daß die Effekte und Ergebnisse aus dem bereits im Sommer 2000 eingeleiteten Restrukturierungsprogramm sich mit Masse erst im laufenden Geschäftsjahr 2001 auswirken werden können. So wurde im Rahmen der massiven Einsparungsaktivitäten die Zahl der Mitarbeiter in der Porta Systems Gruppe von ehemals 530 im Beschäftigten im Juni 2000 auf nunmehr 375 Mitarbeiter reduziert. Ferner wurde die Produktion von Treppen in Erfurt ganz eingestellt. Auch konnte bereits ein erhebliches Einsparpotential im werksübergreifenden Einkauf gehoben werden, aber auch diese Maßnahme wird sich erst im Wirtschaftsjahr 2001 auswirken.

Das laufende Geschäftsjahr sieht der Vorstandsvorsitzenden der Porta Systems AG, Herr Karl-Heinz Büsching, nicht nur aufgrund der o.a. Tatsachen deutlich positiver als das zurückliegende Jahr, denn die Effekte der Restrukturierung haben sowohl die Kosten der AG als auch die Kosten in den Tochtergesellschaften drastisch entlastet.

Neuen Schwung werden in diesem Jahr vor allem Handwerkskooperationen sowie Lieferantenverträge mit namhaften Einkaufsgenossenschaften bringen. Mit diesen Aktivitäten will die Porta Systems AG ihren Umsatz sowohl in der Zielgruppe der wiederverkaufenden Kunden als auch beim Endkunden stärken und damit die nach wie vor schlechten Prognosen für den Ein- und Zweifamilienhausbau kompensieren.




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