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Wall Street Update: Arbeitsmarktdaten belasten weiter die Märkte 03.06.2005
aktiencheck.de
Die US-amerikanischen Leitbörsen notieren am Freitagmittag deutlich schwächer. Besonders die enttäuschenden Arbeitsmarktdaten belasten die Stimmung an der Wall Street. Zwar sank die Arbeitslosenquote auf 5,1 Prozent, doch die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft erhöhte sich im Berichtsmonat nur um 78.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten aber einen Stellenzuwachs um 175.000 Beschäftigte prognostiziert, nach einem Anstieg um 274.000 im April.
Der Dow Jones gibt aktuell 0,86 Prozent auf 10.462 Punkte ab, die NASDAQ muss zur gleichen Zeit mit einem Minus von 1,12 Prozent bei 2.074 Punkten auskommen.
Im Fokus stehen heute mehrere Übernahmen und Zusammenschlüsse. So will der Telekommunikationskonzern L-3 Communications den Wettbewerber Titan für fast 2 Mrd. Dollar übernehmen. Der Weinproduzent Constellation Brands mischt sich in die Übernahme von Allied Domecq ein. Zusammen mit mehreren Banken wird ein Gegenangebot zu dem von Pernod Ricard vorbereitet. Quartalszahlen kamen u.a. von Take-Two Interactive Software und Smithfield Foods.
Der Telekommunikationskonzern L-3 Communications hat sich Presseberichten zufolge mit der Titan Corp. auf einen Übernahmepreis geeinigt. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, ist das Unternehmen bereit, 1,97 Mrd. Dollar in bar zu zahlen. Ferner sollen Verbindlichkeiten in Höhe von 680 Mio. Dollar übernommen werden. Die Anteilseigner von Titan werden demnach 23,10 Dollar je Aktie erhalten. Dies entspricht einem Aufschlag von 1,36 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstag.
Der US-Weinproduzent Constellation Brands hat einem Bericht der "Financial Times" zufolge drei Banken für die Finanzierung eines Gegenangebots für den britischen Spirituosenkonzern Allied Domecq gewonnen. Nach Angaben der Zeitung schließen sich die Citigroup, Merrill Lynch & Co. und die Bank of America mit Constellation bei einer möglichen Offerte über 14 Mrd. Dollar für Allied Domecq zusammen. Nach britischem Recht hat Constellation noch bis zum 29. Juni für die Vorlage eines Angebots Zeit. Allied Domecq hat bereits der Übernahme durch den französischen Getränkekonzern Pernod Ricard für 14 Mrd. Dollar zugestimmt, der wiederum einige Marken an Fortune Brands verkaufen will.
Die Bank of America und andere Institutionen, die eine beliebte Transaktion mit Aktienoptionen vermarktet haben, werden derzeit vom Bezirksanwalt für Manhattan Robert Morgenthau, dem Internal Revenue Service (IRS) sowie der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) wegen der Beihilfe zur Ausnutzung illegaler Steuerschlupflöcher untersucht. Dem "Wall Street Journal" zufolge haben Manager im Rahmen des Steuerschlupflochs, das im Jahr 2003 von der Steuerbehörde IRS geschlossen wurde, Optionen an Trust-Gesellschaften gespendet, die sie nach eigenen Angaben weder besessen noch kontrolliert haben. Die Behörden nehmen jedoch an, dass die betreffenden Personen faktisch weiterhin die Kontrolle über diese Gesellschaften hatten, wodurch Steuern in Höhe von über 700 Mio. Dollar nicht eingezogen werden konnten. Nach der Schließung des Schlupflochs durch die IRS war dessen Nutzung damit steuerrechtlich illegal.
Take-Two Interactive Software meldete am Donnerstag nach Börsenschluss die Ergebnisse für das zweite Fiskalquartal 2005. Demnach erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust von 8,2 Mio. Dollar bzw. 0,12 Dollar pro Aktie, nach einem Verlust von 14,6 Mio. Dollar bzw. 22 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich derweil von 528,9 Mio. Dollar auf 724,5 Mio. Dollar. Analysten hatten einen Verlust von 0,13 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 208 Mio. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal prognostizieren sie wieder einen Gewinn von 7 Cents pro Aktie bei Erlösen von 236 Mio. Dollar.
Der Nahrungsmittelkonzern Smithfield Foods gab heute bekannt, dass er im vierten Quartal aufgrund eines Einmalerlöses im Vorjahr einen um 30 Prozent geringeren Nettogewinn ausweisen musste. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft ist jedoch gestiegen. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 85,4 Mio. Dollar bzw. 76 Cents pro Aktie nach 122,7 Mio. Dollar bzw. 1,09 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft lag ebenfalls bei 76 Cents pro Aktie nach 63 Cents pro Aktie im Vorjahr. Analysten hatten ein EPS von 73 Cents erwartet. Der Umsatz erreichte im Berichtszeitraum 2,92 Mrd. Dollar im Vergleich zu 2,52 Mrd. Dollar im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von Erlösen von 2,85 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren Analysten ein EPS von 69 Cents bei Erlösen von 2,75 Mrd. Dollar.
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