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Börsen in Asien: Mehrheitlich im Minus, Panasonic im Blick


16.01.2013
aktiencheck.de

Tokio (www.aktiencheck.de) - An den wichtigsten asiatischen Aktienmärkten dominierte am Mittwoch mehrheitlich die Farbe rot. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4 / WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert zur Stunde leicht um 0,03 Prozent auf 356,01 Punkte.

Deutlich unter Druck gerieten heute die Aktienmärkte in Japan. Die fortgesetzte Erholung des Yen veranlasste dabei die Anleger zu Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kursanstiegen. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) notierte bereits zu Handelsbeginn im Minus und baute seine Verluste im Handelsverlauf kontinuierlich aus. Am Ende stand dann ein Abschlag von 2,56 Prozent auf 10.600,44 Stellen zu Buche. Etwas besser erging es daneben dem breiter gefassten Topix, der lediglich um 2,00 Prozent auf 888,11 Zähler fiel. Damit konnte aber die Marke von 900 Punkte nicht verteidigt werden.


Bei den Einzelwerten verschlechterten sich Panasonic (ISIN JP3866800000 / WKN 853666) um 0,7 Prozent. Der Brief- und Logistikkonzern Deutsche Post (ISIN DE0005552004 / WKN 555200) gab bereits gestern bekannt, dass seine Sparte DHL Supply Chain einen langfristigen Auftrag zur Betreuung der Lager- und Transportaktivitäten von Panasonic (ISIN JP3866800000 / WKN 853666) in Großbritannien mit einem Volumen von mehr als 100 Mio. Pfund (120 Mio. Euro) erhalten hat. Der im Rahmen einer Ausschreibung gewonnene Vertrag sieht vor, dass DHL die Verantwortung für die gesamte Lieferkette des weltgrößten Herstellers von Konsumelektronik in Großbritannien übernimmt, um für eine höhere Effizienz, eine bessere Servicequalität, geringere Kosten und mehr Transparenz zu sorgen. DHL wird die Auftragsabwicklung für Premium-Produkte im Segment der Unterhaltungselektronik übernehmen, ein Lager für mehrere Kunden betreiben und die inländischen Transportaktivitäten des führenden Elektroherstellers optimieren. Daneben ging es für Canon um 4,1 Prozent nach unten, während sich Sony mit einem Abschlag von 2,6 Prozent in den Feierabend verabschiedete.

In China dominierte heute ebenfalls die Farbe rot, wenngleich die Verluste deutlich moderater ausfielen als in Japan. Der Shanghai Composite verlor 0,70 Prozent auf 2.309,50 Stellen, während in Hongkong der Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) seine zwischenzeitlich deutlicheren Verluste gegen Handelsende fast komplett wettmachte und am Ende nur noch um 0,10 Prozent auf 23.356,99 Punkte fiel. Schlecht verbunden waren dabei auch heute die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So gab ihr Titel um 1,5 Prozent nach. Für die Aktien des Handelshauses Li & Fung ging es unterdessen gegen den insgesamt negativen Trend um 0,3 Prozent nach oben. Einen sehr guten Tag erwischten ferner die Aktionäre des Internetunternehmens Tencent. So konnte ihr Wert mit einem deutlichen Zugewinn von 3,5 Prozent aus dem Handel gehen.

An den indischen Aktienmärkten gewannen heute ebenfalls die Verkäufer die Überhand. Nachdem der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) im frühen Handel kurz die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Zählern überspringen konnte, rutschte der Index ins Minus und verlor schließlich 0,85 Prozent auf 19.817,63 Stellen. Auf dem Verkaufszettel der Investoren fanden sich dabei heute auch Automobilwerte wieder. So fuhren Tata Motors mit einem Wertverlust von 3,2 Prozent hinterher. Für Maruti Suzuki ging es daneben sogar um 3,4 Prozent nach unten, während Mahindra & Mahindra am Ende ein Minus von 3 Prozent ausweisen mussten.

Nikkei 225 (Japan): 10.600,44 (-2,56 Prozent) TOPIX (Japan): 888,11 (-2,00 Prozent) Hang Seng (China): 23.356,99 (-0,10 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.309,50 (-0,70 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.977,45 (-0,32 Prozent) SENSEX (Indien): 19.817,63 (-0,85 Prozent) JSX (Indonesien): 4.410,97 (+0,23 Prozent) STI (Singapur): 3.208,50 (+0,39 Prozent) (16.01.2013/ac/n/m)



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