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Wall Street Update: Schwacher Mittagshandel, Wells Fargo im Fokus


11.01.2013
aktiencheck.de

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes notieren am Freitagmittag New Yorker Zeit kaum verändert. Neben dem Blick in einige Unternehmensbilanzen sorgt auch das US-Handelsbilanzdefizit für Gesprächsstoff. Der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) verliert derzeit leicht auf 13.467 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) präsentiert sich mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 3.119 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) einen Abschlag von 0,2 Prozent auf 1.469 Punkte verzeichnet.

Das US-Handelsbilanzdefizit stieg im November stärker als erwartet. Es belief sich auf 48,7 Mrd. US-Dollar und liegt damit deutlich über dem Oktober-Wert von 42,1 Mrd. US-Dollar und den Erwartungen von 41,1 Mrd. US-Dollar. Die Exporte hatten sich im November auf 182,6 Mrd. US-Dollar belaufen, gegenüber 180,8 Mrd. US-Dollar im Oktober. Die Importe wurden für November mit 231,3 Mrd. US-Dollar angegeben, gegenüber 222,9 Mrd. US-Dollar im Oktober.


Im Fokus steht u.a. die Aktie von Wells Fargo (ISIN US9497461015 / WKN 857949), die als erste die wichtigen Großbanken die Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt hatte. Dabei konnte dank eines starken Hypothekengeschäfts und weniger fauler Kredite ein Gewinnsprung auf nun 5,09 Mrd. US-Dollar bzw. 91 Cents pro Aktie erzielt werden. Damit wurden die Erwartungen von 89 Cents zwar geschlagen, dennoch gibt die Aktie aktuell 1,3 Prozent nach.

Die Aktie von American Express (ISIN US0258161092 / WKN 850226) gewinnt 0,3 Prozent, nachdem der Kreditkartenkonzern angekündigt hat 5.400 Jobs zu streichen. Zudem wurden die Zahlen zum vierten Quartal veröffentlicht. Demnach fiel das Ergebnis von 1,2 Mrd. US-Dollar bzw. 1,01 US-Dollar je Aktie auf 637 Mio. US-Dollar bzw. 56 Cents je Aktie. Das bereinigte EPS wurde mit 1,09 US-Dollar angegeben, gegenüber Erwartungen von 1,06 US-Dollar.

Ebenfalls im Blick steht der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron (ISIN US1667641005 / WKN 852552). Am Vorabend hatte der Konzern erklärt, dass man im vierten Quartal deutlich mehr verdient habe, als im dritten Quartal. Die Aktie gewinnt in der Folge 1,2 Prozent hinzu.

Die anhaltenden Probleme beim neuen Dreamliner wirken sich auf den Kurs des Flugzeugherstellers Boeing (ISIN US0970231058 / WKN 850471) aus. Nachdem die US-Luftfahrtbehörde eine Untersuchung angekündigt hat, verliert der Titel 2,7 Prozent. (11.01.2013/ac/n/m)



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